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TU Berlin

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Internationales

Juwelen aus dem Ausland

Montag, 19. November 2012

Mehr als 50 deutsche Top-Wissenschaftler konnten mit Hilfe der German Scholars Organization zurückgewonnen werden

Im Jahr 2006 riefen die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der German Scholars Organization e.V. (GSO) das Förderprogramm „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“ ins Leben. Ziel war es, deutsche Hochschulen im internationalen Wettbewerb um Spitzenkräfte zu stärken. 52 deutsche Professorinnen und Professoren aus 13 Ländern sind seitdem im Rahmen des Förderprogramms an deutsche Universitäten zurückgekehrt. Bis zu 100 000 Euro können die geförderten Hochschulen jeweils einsetzen, um dem gewünschten Kandidaten ein konkurrenzfähiges Berufungsangebot vorlegen zu können. Auch die TU Berlin konnte auf diese Weise einen der Spitzenköpfe aus den USA zurückgewinnen: Prof. Dr. Peter Strasser, für dessen zukunftsweisende Forschung es hochsensibler und komplizierter Mess- und anderer Geräte bedarf, forscht seit 2008 an der TU Berlin an Wasserstoff als umweltfreundlichem Antrieb. Als Katalysator für das Verfahren wird jedoch das teure Platin benötigt. Peter Strassers Arbeitsgruppe erforscht, wie man das Edelmetall ersetzen kann. Der ehemalige Doktorand des Nobelpreisträgers Gerhard Ertl arbeitete im Silicon Valley in Kalifornien und dann an der Universität Houston in Texas, von wo die TU Berlin ihn dann mit Unterstützung des Programms zurückgewinnen konnte. Peter Strasser ist eingebunden in den TU-Exzellenzcluster UniCat (TU intern 6/12). Durch seine amerikanischen Verbindungen ist seine Arbeitsgruppe inzwischen an einem Exzellenzprojekt des amerikanischen Energieministeriums zu den neuen Materialien beteiligt, für das das Ministerium 5,3 Millionen Dollar investiert. 1,5 Millionen Dollar davon fließen allein an die TU Berlin (TU intern 7/11). Ein lohnendes Programm also. Eines von drei ausführlichen Porträts in dem neu herausgegebenen Bericht „zurück“ der GSO und der Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, erhältlich bei der GSO, widmet sich dem Werdegang, der Rückgewinnung und der Forschung des Chemikers Peter Strasser.

www.gsonet.org

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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