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TU Berlin

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Internationales

Neue Rohstoffe aus der Steppe

Mittwoch, 04. April 2012

Bildungsminister Kasachstans besuchte die TU Berlin

Lupe

Achtzehn Studierende aus Kasachstan erhalten zurzeit bereits ihre Ausbildung an der TU Berlin, Wissenschaftskontakte unterhält die Technische Universität Berlin zur Universität der Hauptstadt Astana sowie zur Kaspischen Technischen Universität in Aktau. Und die mittelasiatische Republik ist sehr interessiert, die Kontakte auszuweiten. Im Februar 2012 besuchte Staatspräsident Nursultan Nasarbajew Deutschland. Zusammen mit Staatsministerin Cornelia Pieper wurde im Auswärtigen Amt eine Gemeinsame Erklärung zur weiteren Zusammenarbeit im Hochschulbereich unterzeichnet. Anschließend besuchte Prof. Bakytzhan Zhumagulov, der Minister für Bildung und Wissenschaft der Republik Kasachstan, die TU Berlin, um Möglichkeiten einer engeren wissenschaftlichen Zusammenarbeit zu besprechen. Da Kasachstan große Öl- und Gasvorkommen hat, aber Trinkwasser sehr knapp ist, wurden die Gespräche und das Besuchsprogramm in den Laboren auf die Themen Wasser, Pumpen und Chemieingenieurwesen konzentriert.

Kasachstan ist mit 2 766 000 Quadratkilometern etwa achtmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, hat aber nur 15 Millionen Einwohner. Dieses riesige Land ist reich an zahlreichen Rohstoffen und will diese Bodenschätze in Zukunft nicht mehr wie bisher nur exportieren, sondern strebt eine Verarbeitung im Land selbst an. Dafür werden gut ausgebildete Spezialisten gebraucht, weshalb die Bildungspolitik in Kasachstan seit einigen Jahren Priorität genießt. „Minister Zhumagulov fand die Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten an der TU Berlin so beeindruckend, dass er weitere Nachwuchswissenschaftler zur Ausbildung an die TU Berlin senden will“, so Harald Ermel, Leiter der Abteilung Außenbeziehungen der TU Berlin, der die Delegation zusammen mit dem Ersten Vizepräsidenten Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen empfing und begleitete.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

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