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Inspiration für Veränderungen

Mittwoch, 04. April 2012

Ägyptische Studierende informieren sich über Akademische Selbstverwaltung

Im Gespräch mit Gremienvertretern verschiedener Statusgruppen der TU Berlin konnten sich 16 Studierende der Ain-Shams-Universität in Kairo ein Bild von den demokratischen Strukturen im deutschen Bildungssystem machen
Lupe [1]

„Welche Freiheiten haben die Universitäten in Deutschland? Welches Verhältnis herrscht zwischen Gesetzgeber und Unis? Wie organisiert sich die TU Berlin selbst und welche Hürden gibt es?“ Im Gespräch mit deutschen Politikern, wie der Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Berlin, Anja Schillhaneck von B90/Grüne, mit Gremienvertretern der Akademischen Selbstverwaltung und mit Studierendenvertreterinnen und -vertretern der TU Berlin konnten sich 16 Studierende der Ain-Shams-Universität in Kairo Ende Februar 2012 ein Bild von den demokratischen Strukturen im deutschen Bildungssystem machen.

Organisiert hatte den zehntägigen Aufenthalt der Studierenden, die selbst in ihrer Heimatuniversität politisch aktiv sind, das West Asia North Africa Cooperation Unit (WANACU) der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt der TU Berlin zusammen mit der HafenCity University Hamburg. Der Aufenthalt stand unter dem Motto „Student Participation as an Element of Democratic Universities“. Eingebettet war die Exkursion in ein breites kulturelles und politisches Rahmenprogramm.

„Auch wenn es in Ägypten ein umfangreiches studentisches Engagement an der Universität gibt, fehlt es an Querverbindungen zu den anderen universitären Statusgruppen etwa durch universitäre Gremien“, so Anna Galda, Mitorganisatorin der Reise. „Und im Zuge des aktuellen Demokratisierungs- und Transformationsprozesses in Ägypten kommt diesem Thema, aber auch den Schwächen unseres Systems eine wichtige Rolle zu.“
So trafen die Studierenden neben Professor Rudolf Schäfer, dem Gründungsdirektor des Zentralinstituts TU-Campus El Gouna in Ägypten und dem Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, auch Prof. Dr. Gesine Schwan von der Humboldt-Viadrina School of Governance sowie im TU-AStA politisch engagierte Studierende vom Projektrat und EB 104. Sie besuchten Studi-Cafés, informierten sich über Berufungskommissionen und bekamen darüber hinaus Führungen in kulturellen und politischen Einrichtungen (Neues Museum, Bundesrat, Bundestag).

„Die Studierenden sollten mit relevanten deutschen Akteuren der Hochschulpolitik in einen Dialog treten, um später den entstehenden Erkenntnisgewinn als Inspiration für sinnvolle Veränderungen in der Hochschulpolitik in Ägypten zu nutzen“, so Anna Galda.

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

"TU intern" April 2012

  • Online-Inhaltsverzeichnis [2]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - April 2012 [3]
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