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TU Berlin

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Internationales

Neue Synergien für Forschung und Lehre mit Israel

Donnerstag, 14. Juli 2011

TU-Präsident Jörg Steinbach erneuert und erweitert Kooperationen mit israelischen Universitäten

Moshe Shpitalni, David Feigin und Jörg Steinbach (v. l.)
Vertragsverlängerung im Technion Haifa besiegelt: der Inhaber des Schlesinger-Lehrstuhls, Professor Moshe Shpitalni, Technion-Vizepräsident Paul David Feigin und TU-Präsident Jörg Steinbach (v. l.)
Lupe

Im April dieses Jahres besuchte TU-Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach die israelischen Partneruniversitäten der TU Berlin, um die Beziehungen zu festigen und Möglichkeiten für den Ausbau der Kooperationen zu besprechen: das Technion Haifa, die Hebräische Universität Jerusalem, das Weizman-Institut Revohot sowie die Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva, die jüngste Universität Israels.

Die ältesten Beziehungen bestehen zum Technion Israel Institute of Technology in Haifa. Sie datieren aus dem Jahr 1912, als das Technion unter anderem mit Unterstützung von Professoren der damaligen Technischen Hochschule Charlottenburg, der Vorgängereinrichtung der TU Berlin, gegründet wurde. Im Rahmen der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts stiftete das Land Berlin am Technion den "Schlesinger-Lehrstuhl", der inzwischen von der TU Berlin getragen wird. Der ehemalige Präsident des Technion, Prof. Dr. Jitzhak Apeloig, ist Ehrendoktor der TU Berlin. 1984 schlossen die beiden Universitäten einen allgemeinen Kooperationsvertrag, der die Basis bildete für die breit gefächerte Zusammenarbeit verschiedener Institute und Einrichtungen in der Chemie, Physik, Mathematik, im Maschinenbau, in der Mechanik, Energietechnik, Verfahrenstechnik, Werkstofftechnik, im Bauingenieurwesen und in der Informatik. Eingeschlossen sind auch der Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern sowie seit 2009 universitätsweite gemeinsame Promotionsprogramme. Hinzukommen sollen nun weitere Bereiche in Forschung und Lehre wie Energieerzeugung, Nanotechnologien und Informationstechnologien. Die Präsidenten Jörg Steinbach und Peretz Lavie verlängerten den Kooperationsvertrag anlässlich des Besuchs um weitere fünf Jahre. Auch auf der Ebene der Universitätsleitung soll nun ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch etabliert werden.

Langjährige gute Beziehungen - der erste Vertrag zur Zusammenarbeit im Fach Chemie wurde 1978 unterzeichnet - verbinden die TU Berlin ebenfalls mit der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 2005 existieren hier ein allgemeiner Kooperationsvertrag sowie eine breit ausgebaute Zusammenarbeit in der Mathematik und der Wasserreinhaltung. Die Präsidenten Jörg Steinbach und Ben Sasson wollen nun Synergien in der Forschung zu Nanotechnologie, Umwelt und in Informationstechnologie prüfen und vereinbarten einen verstärkten Austausch von Studierenden. Die Jerusalemer Universität bot insbesondere an, Studierende der TU Berlin zu Summer Schools aufzunehmen.

Mit der jüngsten israelischen Universität, der Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva am Rande der Negev-Wüste, besteht seit 2006 ein Kooperationsvertrag, der sich auf Informatik, Umweltfragen, Energietechnik, Arbeitswissenschaft, Mathematik und Chemie bezieht und den der TU-Präsident und Ben-Gurion-Präsidentin Rivka Carmi beim diesjährigen Besuch verlängerten. Die Ben-Gurion-Universität ist auch an einer Zusammenarbeit in Physik sowie in Geistes- und Sozialwissenschaften interessiert.

Der letzte Besuch der TU-Delegation galt dem Weizman-Institut in Rehovot, der ersten Wissenschaftsinstitution Israels, die nach dem Zweiten Weltkrieg Beziehungen mit Deutschland aufgenommen hatte. Es konzentriert sich heute auf die Forschung in Lebenswissenschaften, Naturwissenschaften und Informatik und bildet nur Masterstudierende und Doktoranden aus. Die TU Berlin ist mit dem Weizman-Institut auf den Gebieten der Mathematik, Physik und Chemie verbunden. Da das Institut insbesondere daran interessiert ist, mehr deutsche Doktoranden und Postdocs aufzunehmen, schlug der TU-Präsident ein gemeinsames Promotionsprogramm vor. Insgesamt konnte TU-Präsident Steinbach schließlich mit einem ganzen Paket neuer Ideen und Möglichkeiten für TU-Forschende und Studierende nach Berlin zurückkehren.

tui / Quelle: "TU intern", 7/2011

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