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TU Berlin

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Donnerstag, 14. Juli 2011

Dual-Degree-Bachelorprogramm für Informatik mit Brasilien abgeschlossen

Studierende aus Porto Alegre
Die ersten Studierenden aus Porto Alegre wurden bereits in Berlin begrüßt
Lupe

Eine enge Kooperation gab es schon lange, das Doppelabkommen ist neu: Gemeinsam mit der brasilianischen Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) in Porto Alegre bietet die Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik einen Doppel-Bachelorabschluss im Studiengang Informatik an.

"Das Programm ist das Ergebnis einer langjährigen DAAD-geförderten Kooperation inklusive eines Studierenden-Austausch-Programms und das erste Bachelorabkommen unserer Fakultät", so Studiendekan Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß. "Die Curricula passen sehr gut zusammen, da die Studiengänge ähnlich aufgebaut und fachlich vergleichbar sind." Er sehe ein großes Potenzial sehr begabter Studierender aus Lateinamerika. Auch für TU-Studierende sei es eine hervorragende Möglichkeit, ihr Studium zu bereichern. "Die Anforderungen auf beiden Seiten sind sehr hoch", so Professor Heiß. Die TU-Studierenden können nach Porto Alegre wechseln, wenn sie die Pflichtveranstaltungen der ersten vier Semester erfolgreich absolviert haben, nach drei weiteren Semestern an der UFRGS schließen sie das Studium ab. Ihre brasilianischen Kommilitonen verbringen umgekehrt die letzten Semester am TU-Campus. Alle erhalten anschließend den Informatik-Bachelor und den "Bacherel em Ciencia da computação".

Auf gute Erfahrungen mit der UFRGS kann Matthias Diener zurückblicken: "Sie gehört zu den besten Universitäten Brasiliens. Professoren und Kommilitonen sind sehr aufgeschlossen gegenüber ausländischen Studierenden", erklärt er. Nachdem der Informatiker bereits seine Diplomarbeit vor Ort verfasst hat, steht nun mit einer Promotion eine noch größere Aufgabe für ihn an.

So weit sind jedoch die ersten vier brasilianischen Dual-Degree-Teilnehmer noch nicht - aber der Anfang ist gemacht: "Wir wurden sehr freundlich an der TU Berlin aufgenommen", erzählt Bruno Coswig Fiss. Neu zu entdecken gibt es vieles: Schneeberge und deutsches Essen sind für die Gäste ebenso ungewöhnlich wie ein selbst organisiertes Studium und mündliche Prüfungen. "Die gibt es bei uns nicht", so Fiss, "und wir haben kleinere Kurse mit nur rund 30 Studierenden. Tutorien, Übungen, Seminare und Projekte sind bei uns in einer Veranstaltung kombiniert." Neben der fachlichen Qualifikation sind für alle Studierenden die Erweiterung ihres Horizonts durch eine fremde Kultur und Sprache sowie das Kennenlernen neuer Leute besonders wichtig - Unterschiede inklusive: "In Brasilien sind die Menschen zwar meist sehr warmherzig und freundlich", erklärt Fiss, "aber meist nicht so gut organisiert wie in Deutschland."

Cathrin Becker / Quelle: "TU intern", 7/2011

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