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TU Berlin

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Internationales

IT ist der Motor der Entwicklung

Dienstag, 16. November 2010

Erste Schritte zum Aufbau einer deutsch-irakischen Universität sind getan – Informatik-Dozenten für Unis in Afghanistan ausgebildet

Das Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik unterstützt die IT-Ausbildung an irakischen und afghanischen Hochschulen, denn: Die erste Adresse für eine international anerkannte Informatikausbildung sind sie nicht – die Universitäten dieser Länder. Seit Längerem schon setzt sich das ZiiK deshalb für den Aus- und Wiederaufbau der dortigen akademischen Strukturen ein. Studierende und Dozenten sollen ihr an der TU Berlin erworbenes Wissen an die Hochschulen ihrer Heimatländer bringen.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr fand Ende September 2010 die zweite Irak-Konferenz an der TU Berlin statt. Im Fokus der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Auswärtigen Amt unterstützten Veranstaltung stand die Entwicklung eines Informatik-Curriculums. Hochrangige Gäste und deutsche Experten diskutierten mit den irakischen Teilnehmern, darunter 13 Dekane von Informatik-Fakultäten und 13 IT-Administratoren, die zurzeit am ZiiK ausgebildet werden. Sie berichteten über die gegenwärtigen Strukturen und Inhalte der Informatik-Studiengänge, Zulassungsverfahren, Prüfungs- und Studienordnungen vor Ort. "Das Ziel unserer Irak-Konferenzen ist es, neue Strukturen zu schaffen und qualifiziertes Personal im IT-Bereich an irakischen Hochschulen auszubilden", so Dr. Nazir Peroz, Leiter des ZiiK. "Die IT ist der Motor der Entwicklung im Irak."

Die Ergebnisse der vielfältigen Diskussionen dienen als Grundlage für die dritte und letzte Konferenz, die im nächsten Jahr an der TU Berlin stattfindet. In enger Zusammenarbeit mit den irakischen Universitäten werden derzeit konkrete Maßnahmen und ein Gerüst für ein Curriculum erarbeitet. Ziel des Gesamtprojekts ist der Aufbau einer deutsch-irakischen Universität.

Die Ergebnisse der vielfältigen Diskussionen dienen als Grundlage für die dritte und letzte Konferenz, die im nächsten Jahr an der TU Berlin stattfindet. In enger Zusammenarbeit mit den irakischen Universitäten werden derzeit konkrete Maßnahmen und ein Gerüst für ein Curriculum erarbeitet. Ziel des Gesamtprojekts ist der Aufbau einer deutsch-irakischen Universität.

Schauplatz der zweiten Veranstaltung Anfang Oktober war die afghanische Hauptstadt Kabul. Bereits zum sechsten Mal hatte das ZiiK gemeinsam mit dem Ministerium für Höhere Bildung zu einer IT-Konferenz eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung der Abschlussprojekte von 24 afghanischen Informatik-Masterabsolventen. Nach zwei Jahren Studium an der TU Berlin kehrten sie als Dozenten an ihre Heimatuniversitäten zurück. Sie sind damit die ersten auf internationalem Niveau ausgebildeten Informatiker, die den dringenden Bedarf an IT-Fachexperten in Afghanistan abdecken. Über 250 internationale Gäste zeigten sich beeindruckt von der Bandbreite der Abschlussprojekte, die von der Entwicklung einer Verwaltungssoftware für Schulen bis hin zur Konzeption einer nationalen IT-Strategie reichen. "Alle Projekte unserer afghanischen Absolventen haben einen direkten Bezug zu den Besonderheiten ihres Heimatlandes", hob Dr. Peroz hervor.

Unterstützt werden die Projekte vom Auswärtigen Amt mit Mitteln aus dem Stabilitätspakt für Afghanistan. Das Ministerium für Höhere Bildung und das Team des ZiiK übernehmen die Umsetzung und die Koordination.

Cathrin Becker, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik / Quelle: "TU intern", 11/2010

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