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TU Berlin

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Internationales

1000 alternative Antriebe

Dienstag, 16. November 2010

Strategische Partnerschaft in der Forschung mit der Shanghai Jiao Tong University

Modernes Ambiente auf dem Campus der Shanghai Jiao Tong University
Lupe

Die TU Berlin plant gemeinsame Forschungsprojekte mit der Shanghai Jiao Tong University (SJTU) im Bereich der "e-Mobility". Während eines Besuchs des TU-Präsidenten Professor Dr.-Ing. Jörg Steinbach in China im September unterzeichneten er und SJTU-Vizepräsident Professor Dr. ZHANG Wen Jun dazu eine erste Absichtserklärung.

Schwerpunkte der Kooperation sollen Forschung zu und Entwicklung von entscheidenden Technologien und Produkten zur Umsetzung von Elektromobilität sein. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung neuartiger leichter Materialien für Elektrofahrzeuge, die Weiterentwicklung der alternativen Antriebs- und Batteriesysteme sowie der nötigen Infrastruktur zur Massenproduktion. Geplant ist außerdem, Prototypen zu entwerfen und herzustellen, die in beiden Ländern als Vorführmodelle genutzt werden können. "Wir fördern ganz bewusst Forschungsaktivitäten für dieses wichtige Zukunftsfeld in unserer Universität. Damit empfehlen wir uns internationalen Partnern und stärken gleichzeitig den Wissenschaftsstandort Berlin", so TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Die Aktivitäten reihen sich ein in die Planungen zum Aufbau eines deutsch-chinesischen Forschungsnetzwerkes im Bereich Elektromobilität, das zwischen fünf chinesischen Top-Universitäten und dem deutschen TU9-Verbund im Juni 2010 im Beisein von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und ihrem chinesischen Amtskollegen Prof. WAN Gang initiiert wurde (s. TU intern 07/2010). In beiden Ländern ist das Thema hochaktuell. Der bereits im August 2009 vom Bundeskabinett verabschiedete nationale Entwicklungsplan Elektromobilität bildet den Rahmen für die künftige Weiterentwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen in Deutschland. Darüber hinaus wurde die Region Berlin/Potsdam zum Testzentrum für Elektromobilität in Deutschland ernannt.

Auch China fördert diese Entwicklung gezielt mit Programmen wie "10 Städte, 1000 alternative Antriebe". Ausgewählte Städte sollen hier bis zum Jahr 2012 Flotten von je 1000 alternativ angetriebenen Fahrzeugen aufbauen. Schanghai hat zur "Expo 2010" Busse, Dienstwagen und Taxis mit Hybrid- oder Elektroantrieben eingesetzt. Bis zum Jahr 2011 sollen fünf Prozent der landesweit verkauften Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgerüstet sein.

Die TU Berlin pflegt bereits seit mehr als 25 Jahren enge Beziehungen zur Shanghai Jiao Tong University, einer der Top-Ten-Universitäten Chinas: Doppeldiplomabkommen in Informatik und Prozesswissenschaften, ein reger Studierendenaustausch und Kooperationsverträge in Elektrotechnik, Informatik, Ingenieurwissenschaften sowie Technikgeschichte. Im Jahr 2005 wurde ein gemeinsames Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie eingerichtet.

Ulrike Friedrich / Quelle: "TU intern", 11/2010

Bachelor und Master in China

Neues Dual Master Program für Elektrotechnik und Technische Informatik

/fri/ Modernes Ambiente auf dem Campus der Shanghai Jiao Tong University
Wichtiger Bestandteil der Kooperation der TU Berlin mit der Shanghai Jiao Tong University in China ist das Dual Degree Program, das 2003 als Doppeldiplomabkommen für Informatik, Technische Informatik und Elektrotechnik begann. Im Zuge der Umstellung der Studienabschlüsse auf Bachelor und Master mussten auch die internationalen Abkommen neu gestaltet werden. Seit 2008 existiert mit der Jiao Tong University ein Dual Degree Program für Masterstudierende in der Informatik. Zum Wintersemester 2010/11 ist nun der neue Dual-Master-Vertrag in Kraft getreten, der neben Informatik auch wieder die Studiengänge Elektrotechnik und Technische Informatik abdeckt. Im Rahmen des Abkommens können jährlich zehn Studierende an die jeweilige Gasthochschule entsandt werden, wo sie im Regelfall zwei Jahre verbringen, das letzte Bachelorjahr, in dem sie u.a. auch ihre Bachelorarbeit schreiben, sowie das erste Jahr ihres Masterstudiums. Am Ende des Studiums erhalten sie die Masterabschlüsse beider Universitäten.

Die TU Berlin bietet bundesweit die meisten Dual-Degree-Programme mit chinesischen Universitäten an (s. TU intern 6/2010). Neben der Jiao Tong University bestehen Austauschvereinbarungen mit der Tongji University und der East China University of Science and Technology (beide in Schanghai) sowie der Zheijang University in Hangzhou. Ein weiteres Abkommen ist mit der Tsinghua University in Peking geplant.

Alle Dual Degree Programme werden in enger Zusammenarbeit zwischen den Lehrstühlen und dem Akademischen Auslandsamt entwickelt und betreut.

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