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TU Berlin

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Internationales

Heißer Draht ins Reich der Mitte

Montag, 14. Juni 2010

TU Berlin bundesweit führend bei "Dual Degree"-Programmen mit chinesischen Universitäten

Frühsport auf dem Campus der Schanghai Jiao-Tong-Universität
Lupe

Keine deutsche Hochschule bietet mehr "Dual Degree"-Programme mit chinesischen Universitäten an als die TU Berlin. Das hat eine Erhebung der Hochschulrektorenkonferenz zu gemeinsamen Deutsch-Chinesischen Studien- und Promotionsprogrammen ergeben. In diesen Programmen wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, gleich zwei Abschlüsse international renommierter Universitäten zu erhalten und dabei interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

"Ich sitze sozusagen in der ersten Reihe des Theaterstücks 'Neues aus der Chinesenstadt’ ", sagt Peter Sailer, ehemaliger Student der Stadt- und Regionalplanung und TU-Stipendiat an der Tongji University in Schanghai, wenn er von seiner Wohnung im 25. Stock eines Wohnhochhauses der chinesischen Millionenstadt spricht. "Die Szenen könnte man nennen: ,Frische Fische zappeln in viel zu kleinen und fast trockenen Wannen‘ oder ,Braten wie am Spieß – wie aus Fleisch, Gemüse, Brot und Schaschlikspießen an illegalen Straßenständen direkt neben der Polizeistation ein preiswertes, leckeres und vor allem steuerfreies Abendessen gezaubert wird‘ ". Peter Sailer hat von den ausgezeichneten Beziehungen seiner Uni, der TU Berlin, zu chinesischen Partnern profitiert. Denn nicht nur die Bauwirtschaft in China boomt, sondern auch die China-Aktivitäten des Auslandsamtes der TU Berlin. Mit Erfolg, denn die Zahl der Austausch- und "Dual Degree"-Programme – für die Universitäten die Königsdisziplin des Austauschgeschäftes – zwischen der TU Berlin und einigen der besten chinesischen Hochschulen nimmt kontinuierlich zu. So konnten in den letzten Jahren unter anderem neue Austauschprogramme mit der Zhejiang University (ZJU) in Hangzhou, dem Beijing Institute of Technology in Peking und auch mit der National Taiwan University in Taipei unterzeichnet werden. Ein bestehendes Austauschprogramm mit der Tongji University in Schanghai wurde ausgebaut und für Studierende der Ingenieur- und Geisteswissenschaften geöffnet.

Im Jahr 2003 entwickelte die TU Berlin im Bereich Informatik ein Doppeldiplomprogramm mit der Jiao Tong-Universität in Schanghai. Es war das erste seiner Art zwischen einer deutschen und einer chinesischen Hochschule. Mittlerweile sind sechs weitere dazugekommen. Kaum getrocknet ist beispielsweise die Tinte der Unterschriften auf den Verträgen zu zwei neuen "Dual Master"-Programmen im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen mit der Tongji University sowie für den Studiengang "Sprache und Kommunikation" mit der renommierten ZJU. Weitere Austausch- und Dual Degree-Programme, unter anderem mit der Tsinghua University in Peking, der laut Rankings besten Universität des Landes, stehen kurz vor der Unterzeichnung.

Die Studierenden nutzen die vielfältigen neuen Möglichkeiten eifrig: Gingen im akademischen Jahr 2005/06 erst sechs TU-Studierende über das Akademische Auslandsamt für einen ein- oder zweisemestrigen Aufenthalt nach China, waren es 2009/10 bereits 31. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich hinsichtlich der chinesischen Austausch – und Dual Degree-Studierenden an der TU Berlin feststellen, der sogenannten "Incomings". Hier haben sich die Zahlen im gleichen Zeitraum von 13 auf 41 mehr als verdreifacht.

Der Chinaboom im Auslandsamt trägt Früchte: Der junge Stadt- und Regionalplaner Peter Sailer arbeitet zum Beispiel heute in einem chinaweit tätigen Architekturbüro in Schanghai. Und vor wenigen Wochen hat im Auslandsamt der Zhejiang University YE Ying die Betreuung der Austauschprogramme mit deutschen Hochschulen übernommen. Sie war im Wintersemester 2008 als Austauschstudentin an der TU Berlin und berät nun zukünftige Generationen von deutschen und chinesischen Studierenden, die ein Austauschstudium an der Partnerhochschule planen.

Informationen zu diesen und weiteren Studienmöglichkeiten in China sind in der Infothek des Akademischen Auslandsamtes im "Campus Center" erhältlich.

Uta Kirchner, Überseereferentin im Akademischen Auslandsamt / Quelle: "TU intern", 6/2010

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