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TU Berlin

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Montag, 17. Mai 2010

EU-Urteil: Quoten für ausländische Studierende in Belgien

/tui/ Bei einem drohenden Ärztemangel im eigenen Land dürfen Universitäten in Belgien den Zustrom ausländischer Medizinstudenten begrenzen. Das entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg Mitte April. Schon 2006 hatte Belgien eine Quotenregelung eingeführt, die den Anteil ausländischer Studentinnen und Studenten auf 30 Prozent begrenzt. Belgien bildet viele Studierende aus Nachbarländern aus, insbesondere aus Frankreich. Diese kehren zumeist nach absolviertem Studium ins Heimatland zurück. Das Urteil hat aber auch Auswirkungen auf andere Länder. Aus Deutschland weichen ebenfalls viele Studierende ins europäische Ausland aus, zum Beispiel nach Österreich, um der Studienplatzbegrenzung durch Numerus clausus im eigenen Land zu entgehen.

Deutsche Wissenschaftshäuser im Ausland

/tui/ Im Ausland sollen die internationalen Aktivitäten der deutschen Wissenschaft gebündelt werden. So sieht es die Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung vor. An fünf Standorten weltweit entstehen daher zurzeit Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH). Sie sollen für eine stärkere Sichtbarkeit sorgen und Kooperationen mit den Partnerländern fördern. In der dreijährigen Aufbauphase wird die Initiative vom Auswärtigen Amt mit drei Millionen Euro pro Jahr gefördert. Eingebunden sind alle großen deutschen Wissenschaftsorganisationen, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als Vertreter der Wirtschaft. In Moskau ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) verantwortlich, in New Delhi die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), in New York sind es DAAD und DFG gemeinsam, in São Paulo sind es die dortige deutsche Auslandshandelskammer und der DAAD und in Tokio die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammen mit der Auslandshandelskammer in Japan (DIHKJ). Für 2010 wird die Einrichtung einer zentralen Trägerschaft angestrebt.
www.auswaertiges-amt.de/

Quelle: "TU intern", 5/2010

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