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Internationales

Deutsch als Sprache der Wissenschaft fördern

Montag, 17. Mai 2010

Deutsch als Wissenschaftssprache zu fördern hat der Deutsche Akademische Austauschdienst zu seiner sprachpolitischen Leitlinie erklärt. Er plädiert für eine Mehrsprachigkeit in den Wissenschaften, die sowohl den Status des Englischen als "lingua franca" anerkennt als auch das Deutsche als Wissenschafts- und Kultursprache pflegt. Während auf der einen Seite die weltweite Kommunikationsfähigkeit der Forschung gewährleistet sein müsse, so heißt es in dem Memorandum, solle auf der anderen Seite deutschen Wissenschaftlern die Möglichkeit erhalten bleiben, ihre Erkenntnisse in der eigenen Muttersprache und der entsprechenden sprachlichen Nuancierung zu erzielen und zu vermitteln. Der Erwerb der deutschen Sprache biete zudem den Zugang zu einem der bedeutendsten Standorte für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Die wissenschaftliche Exzellenz deutscher Hochschulen sei die beste Werbung für Deutsch als Wissenschaftssprache. Die soziale Integration der ausländischen Gäste an den Hochschulen sei daher sehr wichtig und würde mit studienbegleitenden Deutschlern-Angeboten in englischsprachigen Studiengängen sinnvoll gefördert. Das Memorandum steht im Internet zur Verfügung.

pp / Quelle: "TU intern", 5/2010

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