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TU Berlin

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Internationales

Dem Studium die Krone aufsetzen

Montag, 16. November 2009

In rund zwei Dutzend Programmen können Studierende an der TU Berlin zwei Abschlüsse gleichzeitig erwerben

Alle Dual-Degree-Programme beruhen auf Gegenseitigkeit. In beiden Partneruniversitäten müssen die Curricula aufeinander abgestimmt werden
Lupe

Dual-Degree-Programme gelten gemeinhin als Krone des Studierendenaustausches, bieten sie den teilnehmenden Studierenden doch die Möglichkeit, in der regulären Studienzeit zwei Abschlüsse zu erwerben: Neben dem Diplom- beziehungsweise Masterabschluss der TU Berlin verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Hochschule mit einem Studienabschluss der jeweiligen Partneruniversität.

Die bestehenden Dual-Degree-Programme der TU Berlin sehen vor, dass Studierende ein bis zwei Jahre an der jeweiligen Partneruniversität verbringen und dort die Hälfte der in dem jeweiligen Studienabschnitt geforderten Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS) erwerben. Voraussetzung ist in der Regel das Vordiplom beziehungsweise ein Bachelorabschluss einer technischen Universität in Deutschland. Außerdem müssen Interessenten der TU Berlin Kenntnisse der Landessprache und/oder der englischen Sprache nachweisen. Näheres ist in den Verträgen zum jeweiligen Dual-Degree-Programm zwischen beiden Hochschulen geregelt.

Dass die Studierenden am Ende ihres Studiums damit nicht nur zwei Abschlüsse in den Händen, sondern sich auch zahlreiche berufliche Optionen offenhalten, steht außer Frage: Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler, die fundiertes fachliches Wissen, sehr gute oder gar exotische Sprach- und Landeskenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen auf- und nachweisen, sind in Deutschland und den Partnerländern gesucht und auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt.

Doch Dual-Degree-Programme stellen nicht nur aus der Sicht der Studierenden die Krone der Austauschprogramme dar. Derartige Programme zu entwickeln bedeutet schließlich nicht weniger, als zwei eigenständige Studiengänge hinsichtlich der geforderten Lehr- und Prüfungsleistungen inhaltlich wie organisatorisch aufeinander abzustimmen. Dabei gilt es, sämtliche Fragen, angefangen von Auswahlkriterien und Zulassungsvoraussetzungen bis hin zu Anerkennungsmodalitäten, an beiden Hochschulen zu klären. Für diese grundlegenden Absprachen ist es unabdingbar, das Lehrangebot und Studiensystem der Partneruniversität sehr gut zu kennen. Im Idealfall basieren die Programme daher zum einen auf einem langjährigen Studierendenaustausch, der bei deutschen wie ausländischen Studierenden gleichsam nachgefragt ist, und zum anderen auf engen persönlichen Kontakten zwischen beiden Lehrstühlen.

Derzeit unterhält die TU Berlin knapp zwei Dutzend Dual-Degree-Programme mit Universitäten in Frankreich, Großbritannien, Polen, Russland, China und Korea. Ein Großteil der vorhandenen Programme wird derzeit auf Bachelor und Master umgestellt, weitere Programme sind in Planung.

Alle Dual-Degree-Programme beruhen auf Gegenseitigkeit. Sie werden von dem entsprechenden Lehrstuhl sowie dem Akademischen Auslandsamt der TU Berlin betreut.

Uta Kirchner, Referentin für Übersee, Akademisches Auslandsamt / Quelle: "TU intern", 11/2009

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