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TU Berlin

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Internationales

Das Niveau ist hoch

Montag, 16. November 2009

Warum Olaf Christiansen sich dennoch immer wieder für ein Auslandsstudium entscheiden würde

Lyon, Stadt an der Rhône: ein Doppeldiplom oder -master in Berlin und Lyon eröffnet viele Möglichkeiten für die Zukunft
Lupe

Einen Teil seines Studiums im Ausland zu verbringen, das wollte Olaf Christiansen schon immer. Er entschied sich für Frankreich, aber nicht, weil er des Französischen mächtig gewesen wäre, sondern weil er nur über mäßige Schulkenntnisse verfügte. „In ein englischsprachiges Land zu gehen wäre keine Herausforderung gewesen“, sagt Olaf Christiansen, der an der TU Berlin Physikalische Ingenieurwissenschaft studierte und sich für zwei Jahre, von 2006 bis 2008, an der École Centrale de Lyon einschrieb, um dort weiter zu studieren und auf diese Weise sowohl ein Diplom der TU Berlin als auch der Hochschule in Lyon abzulegen. Denn zwischen beiden Hochschulen besteht ein sogenanntes Doppeldiplomabkommen.

"Dank des breit angelegten Studiums in Lyon habe ich mir ein enormes fachliches Grundwissen angeeignet, was mir heute hilft, unbekannte Teilbereiche der Technik oder der Mathematik zügig zu erschließen", erzählt der 27-Jährige. Neben den Ingenieurfächern standen aber auch Sprachen, Arbeitsorganisation, Philosophie und Ethik auf seinem Stundenplan. So lernte er viel über die Arbeitswelt der Franzosen und deren Sicht auf bestimmte Fragestellungen, was ihn dazu befähigt hat, für ein Problem sowohl eine französische als auch eine deutsche Lösung zu finden. Interessant für ihn war auch zu erfahren, welchen hohen Stellenwert die deutschen kleinen und mittleren Unternehmen im Nachbarland haben. Deren Erfolg, so Christiansen, ist für französische Firmen ein Vorbild.

Auch wenn Frankreich für ihn zu einer zweiten Heimat geworden ist, ein Spaziergang waren die zwei Jahre an der École Central Lyon nicht. "Das Niveau an der Universität ist hoch und wöchentliche Tests sind die Regel", sagt der jetzige Doktorand am Fachgebiet Medizintechnik der TU Berlin und ergänzt: "Während der kompakten Vorlesungszeiten gibt es keine Ruhephasen." Es führe kein Weg daran vorbei, in das Lernen Zeit zu investieren.

Allen, die sich ebenfalls mit dem Gedanken tragen, in Frankreich zu studieren, empfiehlt er, sich im Informations- und Dokumentationszentrum im Maison de France in Berlin zu informieren, die umfangreichen Informationsmaterialien des TU-Auslandsamtes zu nutzen und sich sprachlich bestens zu rüsten.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 11/2009

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