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TU Berlin

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Internationales

Bildung über Grenzen hinweg

Montag, 16. November 2009

Internationalisierung von Universitäten sollte nicht gleichgesetzt werden mit "Geschäftsinteressen und unternehmerischem Risiko". Das ist eine der wesentlichen Forderungen der European University Association (EUA), der Vertretungsorganisation der Universitäten, Hochschulen und nationalen Rektorenkonferenzen in 46 europäischen Ländern. Transnationale Bildung (TNE = Transnational education) ist derzeit ein wichtiges Thema für viele Hochschulen in Europa. Noch unterschieden sich aber die verschiedenen nationalen Versuche zu sehr voneinander, als dass eine "europäische Dimension" erkennbar sei. Diese könne nur entstehen, wenn die Programme auf europäischer Ebene finanziert würden. So aber sehe man die Gefahr einer wachsenden Kommerzialisierung in der Hochschulbildung, fasst EUA-Präsident Jean-Marc Rapp die Bedenken vieler EUA-Mitglieder zusammen. Vielmehr sollten die Erfahrungen und das im Bologna-Prozess gewonnene Know-how genutzt werden, um die internationalen Kooperationen auch außerhalb Europas anzukurbeln. Man könne allerdings nicht den gesamten Prozess einfach in andere Regionen exportieren. Um die Mobilität der Studierenden zu erhöhen, fordert die EUA eine bessere Informationspolitik für potenzielle Studierende sowie einen Verhaltenskodex für Mobilität. Besonders wichtig seien aber auch flexiblere Anerkennungsverfahren, insbesondere für den Master. Präsentationen der EUA-Herbstkonferenz zu diesen Themen sind online erhältlich.

pp / Quelle: "TU intern", 11/2009

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