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TU Berlin

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Internationales

Positives Echo aus Indien

Montag, 13. Oktober 2008

Neue Pläne zu Kooperationen mit dem Indian Institute of Technology

TU-Präsident Kurt Kutzler präsentierte in Madras die Pläne der TU9-Universitäten
TU-Präsident Kurt Kutzler präsentierte in Madras die Pläne der TU9-Universitäten
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Im September begleitete eine hochrangige Delegation des Bundesverbandes der führenden Technischen Universitäten Deutschlands (TU9) Bundesbildungsministerin Annette Schavan auf ihrer Reise nach Indien. Anlass war das 50-jährige Gründungsjubiläum des Indian Institutes of Technology Madras (IIT).

Prof. Dr. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin, gratulierte als TU9-Delegationsleiter den indischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Er bezeichnete das IIT Madras in der südindischen Stadt Chennai als ein beeindruckendes Zentrum für Forschung, Technologieentwicklung und Nachwuchsbildung: "Das IIT Madras ist herausragend, seine Departments und Alumni haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten und genießen international eine hohe Reputation." Das IIT Madras ist eine von sieben staatlich geförderten Universitäten, die zum Verbund des Indian Institute of Technology gehört und ingenieurwissenschaftlich-technologisch ausgerichtet ist. Zu den erfolgreichen Absolventen zählen unter anderem der Mitbegründer von Infosys, einem der größten IT-Unternehmen Indiens mit rund 90 000 Mitarbeitern, der Regierungschef des indischen Bundesstaates Goa oder der Mitgründer von Sun Microsystems.

Aber nicht nur die zurückliegenden Erfolge standen auf der Gesprächs-agenda der Rektoren und Präsidenten, sondern auch Pläne für eine weitere Kooperation. „Wir als TU9 haben die Idee einer gemeinsamen Graduiertenschule zur Diskussion gestellt, die sowohl bei unserer Bundesministerin als auch bei den indischen Kollegen und dem Wissenschaftsminister Kapil Sibal auf ein positives Echo stieß. Wir wollen junge Talente in der Informatik und Elektrotechnik grenzüberschreitend in einem großen Verbund fördern. Momentan erarbeiten TU-Professor Hans-Ulrich Heiß aus der Fakultät IV Informatik und Elektrotechnik zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der TU München, dem Karlsruher Institut für Technologie KIT und der TU Darmstadt eine erste Skizze“, berichtet Professor Kutzler nach der Reise. Jetzt heißt es auch, Gespräche über die geplante Graduiertenschule mit Industrievertretern zu führen und ihnen das Projekt vorzustellen: „Wir haben bereits interessante Rückmeldungen von großen Wirtschaftsunternehmen“, so Kutzler weiter. Am 2. November werde das Konzept auf einem Gipfeltreffen der TU9-Präsidenten und -Rektoren präsentiert. "Wir möchten zügig vorankommen, um eine weitere Qualifikationsmöglichkeit für den dringend gebrauchten wissenschaftlichen Nachwuchs ins Leben zu rufen."

Anlässlich der Feierlichkeiten überreichte die Bundesministerin dem IIT Madras ein besonderes Geschenk: Stipendien, die sowohl Doktoranden als auch deren Betreuern aus Deutschland und Indien zugutekommen sollen. Ziel des German-Indian STAR (Scholarships for Technology and Research) ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen IIT Madras und den deutschen technischen Universitäten, insbesondere den TU9-Universitäten.

stt / Quelle: "TU intern", 10/2008

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