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TU Berlin

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Internationales

… damit die Nationen noch näher zueinanderrücken

Montag, 14. Juli 2008

TU Berlin ist maßgeblich beteiligt an der Errichtung einer türkisch-deutschen Universität

"Eine türkisch-deutsche Universität ist besonders geeignet, die binationalen Bindungen in all ihren Facetten zu stützen und zu fördern. Eine solche Einrichtung sollte das gegenseitige Verständnis und den Austausch auf allen gesellschaftlichen Feldern, besonders auch in Wirtschaft und Wissenschaft, weiter entwickeln, damit die Nationen noch näher zueinanderrücken", sagt Prof. Dr. Kurt Kutzler, Präsident der TU Berlin. Er hat sich zusammen mit Prof. Dr. Rita Süßmuth, Pädagogik-Professorin und Mitglied im Kuratorium der TU Berlin, seit langer Zeit in besonderem Maße für die Einrichtung einer türkisch-deutschen Universität eingesetzt, über deren Gründung nun Ende Mai Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sowie der türkische Außenminister Ali Babacan eine Vereinbarung unterzeichneten.

Insgesamt rund vierzig deutsche Universitäten und Fachhochschulen bekundeten großes Interesse an der Mitwirkung bei der Einrichtung dieser Länder verbindenden Universität. Vierzehn sind nun an der Ausarbeitung detaillierter Konzepte beteiligt, unter anderem die Universitäten Heidelberg und Köln, die Freie und die Technische Universität Berlin. Der Deutsche Akademische Austauschdienst wird den Aufbau auf deutscher Seite betreuen. Die TU Berlin hat es übernommen, die naturwissenschaftlich-mathematischen sowie die ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten zu entwerfen. An einem ersten Konzeptpapier waren mehrere TU-Fakultäten beteiligt, vertreten durch die Professoren Frank Behrendt, Christian Thomsen, Jörg Krüger, Heino Henke und Stavros Savidis. "Es ist dabei unbedingt notwendig, auch türkische Experten einzubinden, um bedarfsgerecht planen zu können", so Professor Kutzler. Er hatte deshalb seinen türkischen Kollegen, Prof. Faruk Karadogan, den Rektor der Technischen Universität Istanbul, vorgeschlagen. Die angedachte Struktur der naturwissenschaftlichen Fakultät sei einerseits ausgerichtet auf eine enge Verzahnung mit der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät in Forschung und Lehre. Andererseits sollen in diesen Fakultäten auch geplante, künftige Entwicklungen an der TU Berlin abgebildet werden, so dass der Entwurf einer modernen technischen Universität entsteht. "Damit möchten wir einen Beitrag leisten zum Aufbau eines breiteren Bildungsnetzwerkes in der Türkei", so Kutzler.

Die Absolventen der neuen Universität, deren Standort Istanbul sein soll, sollen den wachsenden Bedarf an Fachkräften in der Türkei stillen. Attraktiv könnte die Uni vor allem für deutsche Abiturienten mit türkischem Migrationshintergrund sein - an deutschen Universitäten sind mehr als 20000 türkische Staatsbürger eingeschrieben - sowie für deutsche Abiturienten, die eine binationale Karriere anstreben. Unterrichtssprachen sollen neben Türkisch nämlich vor allem Deutsch und Englisch sein. Der Bund will die Universität mit 3,5 Millionen Euro fördern, die Türkei finanziert den Betrieb.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 7/2008

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