direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Internationales

Wasser für die Stadt

Montag, 19. November 2007

China lenkt Augenmerk auf die Landschaftsplanung

Unkontrollierter Zustrom vom Lande bringt Probleme für Peking
Unkontrollierter Zustrom vom Lande bringt Probleme für Peking
Lupe

Die großen chinesischen Metropolen wachsen mit dem Wirtschaftsaufschwung rasant – aber meist auch völlig unkontrolliert. Das wirft viele Probleme für Stadt und Umwelt auf. Um das räumliche Wachstum zukünftig nachhaltiger gestalten zu können, wollen chinesische Wissenschaftler und Planer zukünftig enger mit ausländischen Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Zum Beispiel ist das Interesse an gemeinsamen Projekten über institutionalisierte Kompensationsleistungen im Stadt-Umland-Geflecht groß. Wie können ökologische Transferleistungen aus dem ländlichen Umland in den (Groß-)Stadtraum Peking kompensiert werden, beispielsweise die Bereitstellung von Trinkwasser? Wie kann man mit dem Zustrom von Wanderarbeitern in die Stadt umgehen, der ungebremstes und ungesteuertes Wachstum zur Folge hat? Wie kann man Freiraum – Grünplanungen in China haben derzeit eher dekorativen Charakter – künftig nachhaltiger gestalten, zum Beispiel die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt stärker berücksichtigen?

Diese und andere Fragen diskutierten kürzlich mehr als 180 Teilnehmer des zweiten deutsch-chinesischen Expertenworkshops Landschaftsplanung und Umweltprüfung an der Peking- Universität. Anschließend wurden auch potenzielle Forschungsmodellgebiete besichtigt. "Welche Bedeutungdas Thema mittlerweile in China erreicht hat, erkennt man nicht nur daran, dass an einem solchen Workshop neben Wissenschaftlern auch hochrangige Vertreter des chinesischen Umweltministeriums und anderer Umwelt- und Planungsämter teilnehmen", erläutert Prof. Dr. Wolfgang Wende, "sondern auch daran, welchen Zustrom aus Asien wir in unsere neuen Bachelorstudiengänge und sogar als Quereinsteiger in den alten Diplomstudiengang Landschaftsplanung haben." Außer Wolfgang Wende nahmen von der TU Berlin Prof. Adrian Hoppenstedt, Prof. Dr. Johannes Küchler und Dr. Elke Bruns vom Studiengang Landschaftsplanung an der Reise teil, die von der Robert-Bosch-Stiftung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt worden war.

pp / Quelle: "TU intern", 11/2007

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.