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TU Berlin

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Internationales

Funktionierende Netzwerke in Asien

Montag, 19. November 2007

Langjährige Kontakte tragen reiche Früchte – Kooperationen ausgebaut

Auf einer großen Asienreise konnte TU-Präsident Kurt Kutzler (2. v. l.) wichtige Kontakte, insbesondere zu Südkorea, ausbauen
Auf einer großen Asienreise konnte TU-Präsident Kurt Kutzler (2. v. l.) wichtige Kontakte, insbesondere zu Südkorea, ausbauen
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Asien ist mehr als China mit seiner boomenden Wirtschaft und seinen hochmodernen Universitäten. Durch die Fokussierung auf das Reich der Mitte geraten zuweilen jedoch so wirtschaftsstarke und innovative Staaten wie Südkorea aus dem Blick. Deshalb besuchte der Präsident der TU Berlin, Kurt Kutzler, während seiner jüngsten Asienreise nicht nur China und Japan, sondern auch koreanische Partneruniversitäten, um weitere Kooperationen auf den Weg zu bringen. "Korea ist stark in der eigenen Technologieentwicklung und die Universitäten sind hervorragend ausgestattet. Austauschstudenten finden dort optimale Bedingungen für ein Studium vor", sagte er.  

Zunächst wohnte der TU-Präsident der Verleihung der ersten drei Doppeldiplome von chinesischen Studierenden der Shanghai Jiao Tong University (SJTU) bei. Bereits im vergangenen Jahr waren in einem Festakt an der TU Berlin vier deutschen Studenten aus diesem ersten deutsch-chinesischen Doppeldiplom-Abkommen ihre Urkunden überreicht worden. Prof. Günther Hommel, der die Kooperation lange Jahre leitete und schließlich auch zu dem Doppeldiplom-Abkommen führte, übergab aufgrund seiner Pensionierung den Stab an Prof. Dr. Bernd Mahr vom Fachgebiet für Formale Modelle, Logik und Programmierung. Bernd Mahr übernahm auch den Vizedirektionsposten des gemeinsamen Lab "TU Berlin-Shanghai Jiao Tong University Research Lab for Information and Communication Technology". Direktor wird SJTU-Professor Sheng Huanye, der im Juni 2006 zum TU-Ehrensenator ernannt wurde. Gleichzeitig wurde für das erfolgreiche Programm ein Doppelmaster-Vertrag unterzeichnet, um den Veränderungen gerecht zu werden.

In Korea strebt die TU Berlin ebenfalls Doppeldiplome beziehungsweise Doppelmaster und gemeinsame Promotionen an, um den wissenschaftlichen Austausch mit südkoreanischen Universitäten und Forschungsinstituten zu intensivieren. So wurde mit der Nationalen Universität in Seoul erstmals ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der auch den Austausch von Studierenden beinhaltet. Kontakte in der Forschung bestehen bereits in der Produktionstechnik, Informatik, Chemie, Mathematik und in den Planungswissenschaften. Mit der Universität für Wissenschaft und Technologie (Postech) in Pohang wurden bestehende Kooperationsvereinbarungen erneuert. Zudem wurde vereinbart, gemeinsame Studien- und Promotionsprogramme für Studenten und Doktoranden aufzubauen. Möglich wurden diese Verträge unter anderem durch das Engagement von koreanischen Absolventen der TU Berlin. Sie sind mittlerweile in leitenden Positionen in Wissenschaft und Wirtschaft ihres Heimatlandes tätig und haben ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut. "Von diesen Verbindungen profitieren natürlich beide Länder", sagte Kutzler.

pp/sn / Quelle: "TU intern", 11/2007

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