direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Technische Universität Berlin spendet Corona-Schutzausrüstung

Donnerstag, 09. April 2020

Leiterin der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz Marianne Walther von Loebenstein (links) und der Leiter des TU-Krisenstabs Lars Oeverdieck (Mitte) bei der Übergabe der Schutzausrüstung an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin.
Lupe

77.500 Einmalhandschuhpaare, 133 Schutzbrillen, 66 Einmaloveralls und 90 FFP 3-, FFP2- und FFP1-Schutzmasken hat die Technische Universität Berlin am Vormittag an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin übergeben. Die Ausrüstung stammt meist aus den Forschungslaboren der Universität. Die TU Berlin hatte ihre Professorinnen und Professoren zu einer Spendenaktion aufgerufen.

Dazu Lars Oeverdieck, Leiter des Krisenstabs der TU Berlin:

Es gibt viele Projekte und Initiativen in der TU Berlin, die in dieser Zeit unkompliziert und schnell Hilfe anbieten – dazu zählen die Entwicklung von Apps, der 3D-Druck von Komponenten für Schutzmasken, das Nähen von Mehrwegschutzmasken in der Lehrwerkstatt oder die Hilfe in Laboren bei den Coronatests. Diese Aktion ist eine weitere davon. Dass wir in sehr kurzer Zeit diese große Menge an Spendenmaterial bereitstellen können, freut mich sehr und zeigt, dass die TU Berlin hilft. 

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin wird die Einmalhandschuhpaare und Schutzmasken an soziale Einrichtungen und Organisationen aus seiner Mitgliedschaft verteilen, die sich vor allem um obdachlose Menschen und Menschen mit Suchterkrankungen kümmern.

Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverbandes Berlin:

Die Schutzausrüstung ist dringend nötig, denn bisher haben Straßensozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Überleben von Menschen auf der Straße sicherstellen so gut wie keine Schutzausrüstung zur Verfügung. Trotz der jetzt schwierigen Bedingungen gewährleisten sie weiterhin für diese Menschen die dringende medizinische Versorgung, einen Schlafplatz oder einfach die Essensausgabe. Wir freuen uns, dass die Technische Universität Berlin diese Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützt und mit dafür sorgt, dass wir gemeinsam diese Notsituation meistern.

Es haben aus der TU Berlin gespendet:

  • Architekturmuseum, Universitätsbibliothek 
  • Institut für Chemie / Metallorganische Chemie und Anorganische Materialien 
  • Institut für Chemie / Biokatalyse 
  • Fachgebiet Biotechnologie 
  • Institut für Chemie, AG Lenz Dr. Oliver Lenz 
  • Fachgebiet Angewandte Geochemie 
  • Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme 
  • Fachgebiet Waserreinhaltung 
  • Fachgebiet Festkörperperphysik 
  • Universitätsarchiv in der Universitätsbibliothek 
  • Institut für Chemie / Synthese und Katalyse 
  • Institut für Chemie / Technische Chemie - Elektrokatalyse - Materialien
  • Fachgebiet Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik 
  • Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften 
  • Fachgebiet Baustoffe und Bauchemie 
  • Fachgebiet Mikro- und Feingeräte 
  • Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik
  • Fachgebiet Experimentelle Forschung, Bauphysik 
  • Fachgebiet Lebensmittelchemie und Toxikologie 
  • Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie 
  • Fachgebiet Elektrische Antriebstechnik 
  • Institut für Chemie / Physikalische Chemie - Biophysikalische Chemie
  • Stabsstelle Sicherheitstechnische Diense u Umweltschutz SDU
  • Fachgebiet Medizinische Biotechnologie 
  • UniCat BASF Joint Lab (Synthesis and Surface Modification of Catalysts)
  • Fachgebiet Luftfahrzeugbau & Leichtbau 
  • Institut für Chemie / Molekulare Materialwissenschaften
  • Institut für Chemie / Biologische Chemie

Diesen Einrichtungen kommen Spenden zu Gute: Herzlicher Dank vom Paritätischen Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V. an Spender*innen aus der TU Berlin

Lupe
Lupe

Eine Vielzahl an Einrichtungen konnten von der Spende der TU Berlin bereits profitieren und dadurch ihre soziale Arbeit wieder aufnehmen, u.a. indem Mitarbeiter*innen nun besser geschützt werden können. Bereits am 9. April – also am selben Tag der Spende – konnte mit der Aushändigung der Schutzmaterialien an einige Organisationen, Projekte, Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, der Suchthilfe, der Psychiatrie der Eingliederungshilfe, den Gesundheitsprojekten im Bereich HIV und AIDS begonnen werden.

Lupe

In den Folgetagen wurden die Mitarbeitenden in Notübernachtungen, Wohnungslosentagesstätten, Wohnheimen, Hygieneangeboten, Drogenkonsumräumen und Streetwork geschützt, um ihre überlebenswichtigen Angebote mit Essensversorgung, Wundbehandlung und Hygieneangeboten für wohnungslose und suchtkranke Menschen auf der Straße zu sichern. Die Gesundheitsprojekte z.B. der Berliner AIDS-Hilfe haben teilweise ihr Angebot umgestellt und können nun die Patientinnen und Patienten, die aufgrund der chronischen Erkrankung zur Risikogruppe gehören und in häuslicher Isolation sein müssen, mit Lebensmitteln versorgen. In Wohnheimen, Wohngemeinschaften und Wohngruppen für Menschen mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen werden Pflegeleistungen erbracht. Auch hier war und ist die Spende sehr hilfreich und rettet Leben, denn auch hier gehören ein Großteil der Bewohner*innen zur Risikogruppe.

DANKE sagen im Einzelnen:

Lupe

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.

Fotogalerie

zur Fotogalerie