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Innenansichten

Wissen braucht Raum

Der älteste deutsche Universitätsverlag wurde 50 Jahre alt

Ein Fundstück aus den bibliothekarischen Anfängen der Universitätsbibliothek: ein sogenannter Kapselkatalog
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Archive stehen für Gedächtnis und Rechtssicherheit, sie sind ein einzigartiger Informationsträger“, sagt Dr. Irina Schwab, Leiterin des Universitätsarchivs, das ebenfalls zu Unibibliothek gehört und Ende Oktober eine Erweiterung erfahren hat: Zwei neue, je etwa 60 Quadratmeter große Räume wurden mit Rollregalen ausgestattet, die so auf engstem Raum etwa 900 laufende Meter Regalfläche bieten. Die Erweiterung war nötig geworden, weil immer mehr Aufhebenswertes angeliefert wird. Daher sei neben der räumlichen Erweiterung auch eine digitale auf einem eigenen Server geplant
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Die erste ISBN vergab der Universitätsverlag der TU Berlin 1965, bereits vier Jahre vor seiner offiziellen Gründung. Bis heute sind es 3100, der Verlag präsentiert seine wissenschaftlichen Neuerscheinungen jährlich auf der Frankfurter Buchmesse, pro Jahr zwischen 30 und 40. Weltweit kann der Verlag 555 gedruckte Publikationen liefern und etwa ebenso viele Open-Access-Bücher. Im Oktober feierte der älteste deutschsprachige Universitätsverlag, der an der Universitätsbibliothek der TU Berlin angesiedelt ist, sein 50-jähriges Bestehen.

Besonders ehrte der Bibliotheksleiter Jürgen Christof die beiden Mitarbeiterinnen des Verlages, Kathleen Forth, die die Buchproduktion verantwortet und Dagmar Schobert, die Open-Access-Beauftragte der Bibliothek. „Speziell die Open-Access-Aktivitäten treiben wir in den letzten Jahren stark voran, denn sie stehen für Innovation und Aufbruch“, erklärte er, der die Interessen der TU Berlin im Projekt DEAL vertritt. Mit dem Projekt will sich die Universitätslandschaft unabhängig von den großen Verlagen und das akademische Wissen der Öffentlichkeit leichter zugänglich machen. Dass das wissenschaftliche Publizieren im Umbruch begriffen sei und nichtkommerzielle wissenschaftsnahe Publikationsplattformen immer wichtiger würden, darauf wies auch der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, hin. Er bescheinigte dem Universitätsverlag ein großes Entwicklungspotenzial in einer einrichtungsübergreifenden Publikationsplattform innerhalb der Berlin University Alliance.
Die TU-Mikrobiologin Prof. Dr. Vera Meyer wurde vor rund fünf Jahren selbst Herausgeberin eines Open-Access-Journals im Bereich der mikrobiellen Biotechnologie. Hier wie in den meisten anderen werde die Qualitätssicherung durch ein international besetztes Editorial Board sowie ein rigoroses Peer-Review-Verfahren gesichert, erklärte sie dem Publikum.
Vera Meyer ist inzwischen Open-Access-Beauftragte der TU Berlin und wünschte sich mehr Mut von ihren Kolleg*innen und vor allem die Erkenntnis, dass nicht der JIF, der Journal Impact Factor, entscheidend sei, sondern die Qualität des einzelnen Artikels. Es gäbe hervorragende in Journalen mit geringem JIF und schlechte in „High Impact“-Journalen. Schließlich rief sie ihren Wissenschaftskolleg*innen zu: „Nutzen Sie Universitätsverlage, nutzen Sie Open-Access-Journale. Sollte es in ihrem Fach kein Open-Access-Journal geben, gründen Sie eins!“

Patricia Pätzold, TU intern Dezember 2019
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