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Innenansichten

Touristische Pfade auf dem Campus

Freitag, 17. Mai 2019

Die TU Berlin will ihre Sammlungen und Denkmale stärker in der ­Öffentlichkeit sichtbar machen – zum Beispiel in einem „Ausstellungspavillon“

Wie soll der Pavillon aussehen? Studentische Entwürfe zu Gestaltung und geografischer Lage
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Die vielfältigen wertvollen und attraktiven Sammlungen der TU Berlin sollen künftig „ins rechte Licht“ gerückt werden. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf plant daher, in Kooperation mit der TU Berlin sowie mit der UdK Berlin den Campus Charlottenburg stärker auch touristisch zu positionieren.

Touristische Pfade zu Sammlungen und Denkmalen quer über den Campus sind angedacht, sowie an zentraler Stelle ein Ausstellungspavillon. Das TU-Präsidium unterstützt das Projekt sehr und hat es daher im Präsidialamt angesiedelt, betreut von Bettina Liedtke und Dr. Anja Günther. Digitale Applikationen, die auf die Interessen sehr unterschiedlicher Zielgruppen Rücksicht nehmen, sind wesentlicher Bestandteil der Angebote. Die Mittel sind inzwischen beim Senat beantragt.

Die Sammlungen im Ausstellungspavillon, die Denkmale und Anlagen der touristischen Pfade, sollen außerdem in die Sammlungslandschaft eingebettet werden – insbesondere in die des Naturkundemuseums und des Humboldt Forums im Berliner Stadtschloss –, um auch durch eine abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit weitere Besucherströme zu erzeugen.

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Studierende haben sich im vergangenen Semester bereits ausführlich damit beschäftigt, wie dem Ausstellungspavillon Leben eingehaucht werden kann. Im Masterstudiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ gab es einen szenografischen Wettbewerb, betreut von Franziska Ritter. Hier wurde die attraktive, mehr als 200 Jahre alte Mineralogische Sammlung der TU Berlin in den Mittelpunkt gestellt. Eine der Ideen, „the journey“, bietet einen atmosphärischen Einstieg in das weite Themenfeld der Mineralien und ihre Entstehung, den Abbau, ihre kulturelle Bedeutung und ihre Formenvielfalt (Foto o.). Als Eingang wird ein Bergwerksstollen inszeniert. Besucher*innen betreten ein Spiegelkabinett aus glänzendem Pyrit, durch das sie ins Herz eines Minerals gelangen, sowie in ein Mitmachlabor, das Jung und Alt selbst zu Geolog*innen werden lässt: eine atmosphärische Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Studierende im Fach Modell + Design haben sich, betreut von Anette Müller, Robert Niemann und Prof. Dr. Cordula Loidl-Reisch, Gedanken darüber gemacht, wie der neue Pavillon aussehen soll und wo auf dem Campus er liegen kann. Zum Beispiel käme für sie, neben dem bisher favorisierten Parkplatz hinter dem Hauptgebäude auf dem Süd-Campus, auch ein Anbau an das Gebäude Bergbau- und Hüttenwesen in Frage (Foto r. M.). Dieser Entwurf wirbt mit einer engen Anbindung an die derzeitige Sammlung im Gebäude sowie an Seminarräume, an das geplante Café und an den U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz.

Ein schwebender Pavillon zwischen Hauptgebäude und Erweiterungsbau zeigt, dass nicht nur kein weiterer Boden verdichtet und keine Bäume gefällt würden, sondern der Pavillon auch außerhalb der Universität, von der Straße des 17. Juni aus, sichtbar wäre (Foto r. u.). Ein dritter studentischer Ideen-Workshop am Fachgebiet Lichttechnik von Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker befasst sich im laufenden Semester mit der Lichtplanung. Die Ergebnisse werden im Juli zu besichtigen sein.

www.tu-berlin.de/pavillon-wissenspfade 
www.tu-buehnenbild.de/portfolio/mineralogische-sammlung 

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Patricia Pätzold, "TU intern" Mai 2019

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