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TU Berlin

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Innenansichten

Neues zu Open Access

Mitte Januar schloss der Wissenschaftsverlag Wiley mit dem Projekt DEAL, das rund 700 Wissenschaftseinrichtungen im Publikationsstreit vertritt, einen Vertrag zur Erprobung neuer Publikationsmodelle ab. Forscher*innen dieser Institutionen können danach Artikel im „Open Access“ bei Wiley veröffentlichen. Die Hochschulrektorenkonferenz betrachtet den Vertrag als Meilenstein in der aktuellen Auseinandersetzung mit Großverlagen wie Elsevier. Die Universitätsbibliothek der TU Berlin stellt ihren Wissenschaftler*innen derweil erneut rund 100 000 Euro über ihren Open-Access-Publikationsfonds für die Finanzierung von Aufsätzen in Open-Access-Zeitschriften zur Verfügung, um es ihnen zu ermöglichen, ihre Forschungsergebnisse weltweit öffentlich zugänglich zu machen.

Fast 40 Prozent der Publikationen aus 2017 von Forscher*innen an Berliner Universitäten und Fachhochschulen sind mittlerweile ohne Barrieren verfügbar. Bis 2020 will die Hauptstadt laut ihrer „Open-Access-Strategie für Berlin“ einen Anteil von 60 Prozent erreichen. Einheitliche Kriterien für die Open-Access-Publikationsfonds seiner Bibliotheken schlägt der TU9-Verbund der führenden deutschen technischen Universitäten vor. Um eine unkontrollierte Preisentwicklung zu verhindern, sollten die DFG-Förderbedingungen auch für nicht DFG-geförderte Publikationsfonds zur Anwendung kommen. Inzwischen gibt es auch eine europäische Initiative, unterstützt von der Europäischen Kommission und dem European Research Council (ERC): „Plan S“, das Strategiepapier der „cOAlition S“, das fordert, bis 2020 sollte öffentliche Forschung komplett in Open-Access-Journalen und -Plattformen veröffentlicht werden, die bestimmten Implementierungs-Prinzipien folgen.

Infos zu diesen Themen:
https://blogs.ub.tu-berlin.de/openaccess/
www.tu9.de

pp, "TU intern" Februar 2019

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