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Wissenstransfer und Politikberatung

Drei Fragen zur Berliner Geschlechterforschung

Katharina Kowalski (l.) und Magdalena Beljan
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Seit September 2018 richten die beiden Geschlechterforscherinnen Dr. Magdalena Beljan und Katharina Kinga Kowalski (M.A.) die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an den Berliner Hochschulen (afg) mit Sitz an der TU Berlin ein. Erste Sprecherin der afg ist Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) der TU Berlin. TU intern befragte die beiden Geschäftsführerinnen.

Worin sehen Sie die Aufgaben und Herausforderungen Ihrer Arbeit?

Die afg ist ein Kompetenznetzwerk von Berliner Geschlechterforscher*innen. Unsere Aufgaben umfassen die Profilierung des Wissenschaftsstandorts Berlin auf dem Gebiet der Geschlechterforschung, die Stärkung der hochschulübergreifenden Kooperation sowie der Wissenstransfer und die Politikberatung. Indem die Geschäftsstelle die Aktivitäten der Gender Studies an Berliner Hochschulen an einem Ort bündelt und Ansprechpartnerin für Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und die breite Öffentlichkeit ist, schafft sie wichtige Synergien.

Kommt den Gender Studies in Berlin eine besondere Rolle zu?

Frauen- und Geschlechterforschung in Berlin gehört zu den aktivsten Gender Studies bundesweit. Durch interdisziplinäre Forschung, zum Beispiel auch zu unterschiedlichen Diskriminierungsformen, soll ein Beitrag zur chancengleichen und geschlechterdemokratischen Gesellschaft geleistet werden. Dass die Berliner Gender Studies eine relevante Schnittstelle zur Politik bieten, beweist das im Berliner Koalitionsvertrag formulierte Ziel, die wissenschaftliche Expertise aus der Genderforschung für das Regierungshandeln zu nutzen. Ohne ein langjähriges wissenschaftliches Engagement der Gender Studies wäre diese Zielsetzung nicht denkbar.

Was sind die nächsten Schritte Ihrer Arbeit?

Derzeit arbeiten wir an vielen interessanten Projekten. Unser Herzensprojekt ist aber das „BARCAMP Gender Studies Berlin“, das im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftstages #4genderstudies am 18. Dezember 2018 an der TU Berlin stattfindet. Das BARCAMP ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem der Fokus auf dem gemeinsamen Erarbeiten und Diskutieren von Inhalten liegt. Durch das BARCAMP und Aktionen in den sozialen Netzwerken sollen Vielfalt, Relevanz und Wissenschaftlichkeit der Gender Studies aufgezeigt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

www.bcgender.de
www.afg-berliner-hochschulen.de

rb "TU intern" Dezember 2018

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