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TU Berlin

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Innenansichten

TU Berlin fragt – WiMis antworten

Die aktuelle Befragung ist ausgewertet und online

Wie geht es eigentlich den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (WiMis) an der TU Berlin? Das wollte die Universitätsleitung genauer wissen und gab unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, Vizepräsidentin für Forschung, Berufungsstrategie und Transfer, die WM-Studie 2017 in Auftrag.

BP= Betreuungsperson
Lupe

Es ist bereits die vierte Studie zu den Arbeits- und Qualifizierungsbedingungen der wissenschaftlichen Mitarbeitenden der TU Berlin. Sie wird seit 2002 in Fünfjahresabständen durchgeführt. Rund ein Viertel der über 2500 WiMis hat sich an der aktuellen Befragung beteiligt. Sie nahmen zu Themen Stellung, die fester Bestandteil jeder WM-Studie sind, um die Vergleichbarkeit zu garantieren. Dazu gehören unter anderem Fragen zur eigenen Weiterqualifikation, also zur Promotion oder Habilitation, und damit verbunden die Betreuungssituation, die Lehre, Fortbildungsmöglichkeiten und die Vertragssituation.

Darüber hinaus wird für jede Studie mindestens ein neuer inhaltlicher Schwerpunkt entwickelt.
Einer dieser Schwerpunkte ist das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, wobei es um die Vereinbarkeit sowohl im allgemeinen Wissenschaftssystem als auch direkt an der TU Berlin geht. Antworten zu den Fragen über Kinderanzahl, Elternzeit, Unterstützungsangebote der TU Berlin und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben, dass die Familienfreundlichkeit unmittelbar an der TU Berlin mit kleinen Optimierungswünschen als gut beurteilt wird, im Wissenschaftssystem aber als nur mäßig gut. Geringe berufliche Planungssicherheit ist eines der Hauptargumente. Denn neun von zehn Antwortenden haben nur einen befristeten Arbeitsvertrag mit der TU Berlin. Mehr Unterstützung wünschen sich die Mitarbeitenden mit familiärer Verantwortung beson-ders in den Bereichen Homeoffice, Kinderbetreuung, Beratung und Information, Flexibilisierung der Arbeitszeiten und mehr Ver-ständnis der Vorgesetzten.

Auch Fragen zu Aspekten der Internationalisierung sind neu. So führen beispielsweise rund ein Drittel der Lehrenden ihre Lehrveranstaltungen auf Englisch durch. Zur Vorbereitung von englischsprachigen Lehrveranstaltungen wünschen sich die Lehrenden mehr Unterstützung durch die Fachbereiche, um die Lehre noch ansprechender für die Studierenden zu gestalten und sie so vom Mehrwert der englischsprachigen Lehre noch besser überzeugen zu können. Zudem wünschen sich WiMis eine größere internationale Vernetzung.

Allgemein jedoch ist die Arbeitszufriedenheit sehr hoch, besonders schätzen die Befragten die hohe erlebte Autonomie. Die zur Verfügung stehende Zeit für die Weiterqualifikation wird jedoch als zu gering erachtet. Mehr Lehre als vertraglich festgeschrieben und weitere Belastungen durch Lehre und Verwaltungsaufgaben beeinträchtigten nach Aussage der Befragten ihre persönliche Qualifikation.    

Die vollständige Studie im Internet: bit.ly/2IbhA20

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 18. Mai 2018

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