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Innenansichten

ICM 2018 – erste Konferenz zur Internationalisierung der MINT-Curricula

Studierende international qualifizieren

Internationale und interkulturelle Bildung sind wichtige Voraussetzungen für Studierende und Personal

Von Angela Ittel

Digitale Angebote erhöhen Sichtbarkeit und Qualität in Forschung und Lehre
Lupe

Fremdsprachen? Auslandserfahrungen? Interkulturalität? Auch wenn die Mobilitätsraten von MINT-Studierenden seit jeher vergleichsweise gering sind, werden diese Qualifikationen im Rahmen fortschreitender Globalisierung und Digitalisierung wichtiger denn je. Um den MINT-Nachwuchs auf die Anforderungen des globalen Arbeitsmarktes vorzubereiten, bedarf es Curricula, die nicht nur sprachlich, sondern vor allem auch inhaltlich diese Qualifikations-ziele adressieren.

An der TU Berlin studieren rund 35 000 Studierende, von denen mehr als 80 Prozent in der Mathematik, den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in den Technikfächern eingeschrieben sind. Nur ein geringer Anteil kann einen Auslandsaufenthalt während des Studiums absolvieren, dennoch sieht es die TU Berlin als ihre Verantwortung, dass Studierende sowohl internationale als auch interkulturelle Erfahrungen sammeln können. Viele der Beiträge der rund 200 Teilnehmer*innen auf der ersten Konferenz zur Internationalisierung der Curricula in den MINT-Fächern (ICM 2018), die am 14.–16. Februar 2018 an der TU Berlin stattgefunden hat, machten deutlich, dass Internationalisierung – soll die Internationalisierung von Curricula erfolgreich umgesetzt werden – als Querschnittsthema verstanden werden muss, das in alle Bereiche einer Universität wirkt und alle Hochschulmitglieder einbezieht. Ziel der erfolgten Internationalität@home sollte es sein, dass sowohl Studierende als auch Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende von den Maßnahmen zur Umsetzung profitieren und sich gleichermaßen auch daran beteiligen. Neben der Vermittlung von interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen sind auch die Integration von mehr englischsprachigen Lehrveranstaltungen und der Lehre von ausländischen Gastdozenten sowie die bedarfsgerechten Schulungen des administrativen Personals wichtige Bestandteile in diesem Prozess.

Auch die Digitalisierung von Lehr-/Lernformaten kann einen entscheidenden Beitrag in diesem Prozess leisten. Studierende, Lehrende und Universitäten können durch den Einsatz digitaler Lehr- und Lernformate noch intensiver und flexibler mit international Lehrenden und mit Mitgliedern anderer Universitäten international kooperieren und sich so weltweit stärker vernetzen. Zudem unterstützen die digitalen Angebote die Sichtbarkeit und Qualität in Forschung und Lehre und erhöhen dadurch die Attraktivität der Institution für internationale Studierende und Fachkräfte. Dieser spannende und wichtige Austausch über Lehr-/Lernformate, der sich in die umfassende Internationalisierungsstrategie der Universität einpasst, soll auch zukünftig systematisch an der TU Berlin fortgeführt werden, um das Niveau der Internationalisierung in der Lehre zu erhöhen, Standards zu entwickeln, die bei der Evaluation der Lehre helfen, und um insgesamt den andauernden Kulturwandel zu einer noch „MINTernationaleren“ TU Berlin weiter zu fördern.

Die Autorin ist TU-Vizepräsidentin für Strategische Entwicklung, Nachwuchs und Lehrkräftebildung.
Weitere Informationen zur Konferenz: www.icm-2018.com

"TU intern" 13. April 2018

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