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TU Berlin

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Innenansichten

6. Qualitätsdialog

Kompetenzen entwickeln für den digitalen Wandel

Digitalisierung an Hochschulen ist mehr als -Campusmanagementsystem und E-Learning

Von Hans-Ulrich Heiß

Der Qualitätsdialog von TU Berlin und VDI diskutierte, welche Kompetenzen Ingenieurabsolvent*innen im Studium künftig erwerben müssen
Lupe

Alle reden von der digitalen Transformation. Was bedeutet sie? Was hat sie für Auswirkungen? Weniger oft wird die Frage gestellt: Wer setzt sie um und sind die, die sie umsetzen, auch dafür qualifiziert? Der 6. Qualitätsdialog, den der VDI zusammen mit der TU Berlin am 1. und 2. März 2018 veranstaltet hat, widmete sich dieser Qualifizierungsfrage. Im Kern ging es darum, welche Kompetenzen Ingenieurabsolventinnen und -absolventen im Studium erwerben müssen, um bestmöglich auf die neue, zunehmend digitale Welt vorbereitet zu sein. 120 Teilnehmer insbesondere aus Hochschulen, aber auch aus der Industrie und von Verbänden diskutierten zwei Tage lang dieses Thema. Beiträge aus Finnland und China machten deutlich, dass auch andere Länder die Digitalisierung als wesentlichen Treiber von Innovationen verstehen und die angehenden Ingenieure entsprechend ausbilden. Dabei herrschte Einigkeit, dass sich Digitalisierung an Hochschulen nicht darauf beschränken kann, Campusmanagementsysteme einzuführen und das E-Learning auszubauen. Vielmehr müssen die Curricula grundlegend überarbeitet werden. Und dies nicht in der Weise, dass ein weiteres Fach „Digitalisierung“ aufgenommen wird, sondern durch eine Integration digitalisierungsrelevanter Aspekte in die vorhandenen Lehr- und Lernmodule. Digitale Kompetenz bedeutet nicht nur weitere fachliche Kenntnisse zum Beispiel in Programmierung, Data Science oder IT-Sicherheit, sondern auch neue Einstellungen, Dialogfähigkeit und Sensibilität für soziale und ethische Konsequenzen. Erste Vorschläge und Ideen, welche Kompetenzen verstärkt oder neu entwickelt werden müssen, wurden in einem Diskussionspapier niedergelegt, das im Rahmen der Tagung vorgestellt wurde. Die TU Berlin, die an diesem Papier mitgearbeitet hat, hat die Zeichen der Zeit erkannt und wird im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie viele dieser Ideen aufgreifen, um ihrem Anspruch, den digitalen Wandel an prominenter Stelle mitzugestalten, weiterhin gerecht zu werden. Wir dürfen keine Zeit verlieren.

Der Autor ist TU-Vizepräsident für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Das Diskussionspapier unter:
www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur/bg-bilder/Qualitaetsdialog/Tagungsband_Qualitaetsdialog_TU-Berlin.pdf

"TU intern" 13. April 2018

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