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TU Berlin

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Innenansichten

Handwerker im Hörsaal

Ausgezeichnet: Die TU Berlin bildet in 14 verschiedenen Berufen aus

Begrüßung der neuen Auszubildenden an der TU Berlin
Lupe

Die Auszeichnung der Maler- und Lackiererinnung für besondere Verdienste in der Berufsausbildung, die die Wand der Malerwerkstatt schmückt, zeigt, dass die TU Berlin auch Ausbildung kann. Mit 141 Lehrlingen ist sie eine der größten Trägerinnen für die betriebliche Ausbildung in Berlin. Zurzeit bildet sie in 14 verschiedenen Berufen aus – von männlichen und weiblichen Chemielaboranten bis zu Sport- und Fitnesskaufleuten.

16 junge Männer und Frauen werden allein in vier klassischen Handwerksberufen in der Abteilung IV Gebäude-und Dienstemanagement unterrichtet. Die Ausbildung erfolgt nicht nur in den Zentralen Werkstätten der TU Berlin, sondern wird auch praxisnah in den Gebäuden, unter anderem bei Reparaturen von Türen und Fenstern, der Hörsaalbestuhlung, der Beleuchtung oder der malermäßigen Instandsetzung, durchgeführt. Den Beruf Metallbauer lernen drei junge Menschen, zwei machen die Lehre zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, zehn wollen Tischler werden und ein Lehrling wird Maler und Lackierer. „Leider können wir nicht allen Auszubildenden nach bestandener Prüfung einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbieten, hier bilden wir weit über den eigenen Bedarf hinaus aus“, sagt Frank Hoffmann, Leiter der Zentralen Werkstätten.

André Nobel ist seit über zehn Jahren für die Ausbildung der Maler und Lackierer verantwortlich. Im Februar 2017 konnten zwei seiner Auszubildenden ihre eigentlich dreijährige Lehrzeit wegen guter Leistungen schon nach 2,5 Jahren mit einer erfolgreichen Prüfung vor der Handwerkskammer abschließen, Sarah Masch hat als eine der Besten bestanden. Beide arbeiten jetzt befristet angestellt in seinem insgesamt siebenköpfigen Team, in dem sich auch die Gesellen um die Ausbildung der jungen Kolleginnen und Kollegen kümmern. Sie streichen gemeinsam die Räume, Türen und Fenster der TU Berlin, entfernen aber auch Graffiti und Schmierereien. „Da sind wir schnell dabei“, sagt Nobel, der aus Erfahrung weiß: Ist erst einmal ein Graffito an der Wand, folgt schnell ein zweites.

„Wir begleiten unsere Azubis sehr intensiv“, erzählt er. „Sie sind immer sehr gut vorbereitet, wenn sie zur Prüfung gehen.“ Die gute Prüfungsvorbereitung sei der Grund, warum die Wahl der Innung im Oktober 2017 auf den TU-Ausbildungsbetrieb gefallen sei. Auch in der Vergangenheit zeigte die TU Berlin die Qualität ihrer Ausbildung. Je ein Metallbauer und ein Anlagenmechaniker belegten einen zweiten Platz im Berliner Vergleich der Auszubildenden.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 19. Januar 2018

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