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TU Berlin

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Innenansichten

Gute Einfälle lassen sich nicht erzwingen – aber befördern

Vizepräsidentin Christine Ahrend über die Ideenkonferenz „Digitalisierung und Nachhaltigkeit: win/win oder win/lose“

Lupe

Frau Ahrend, vom 28. Februar bis 2. März 2018 trafen sich auf Ihre Initiative hin rund 80 Teilnehmende aus fünf der sieben TU-Fakultäten zu der Ideenkonferenz „Digitalisierung und Nachhaltigkeit: win/win oder win/lose?“ im Robert-Koch-Forum. Die Ideenkonferenz ist ein Format, das erstmalig an der TU Berlin durchgeführt wird. Was hat es damit auf sich?
Es handelt sich vor allem um ein experimentelles Format, das wir für uns als TU Berlin mit internationalen Expertinnen und Experten aus dem Forschungsverbundmanagement entwickelt haben. Unser Ziel ist, TU-Forschende systematisch dabei zu unterstützen, ihre Ideen für Verbundprojekte zu generieren. Natürlich lassen sich gute Einfälle nicht erzwingen – aber befördern können wir sie.

Wie ist das Konferenzthema zustande gekommen?
Das Format lebt von den Forschenden an der TU Berlin, die es als Chance begreifen und durch ihre Offenheit, Neugier und ihre Forschungsanliegen zum Leben erwecken. So ist das Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ im Austausch mit interessierten Fachgebieten festgelegt worden und die einzelnen Panels, etwa zur „zuverlässigen Energieversorgung“, zu „Industrie 4.0 an der Schnittstelle zu Nachhaltigkeit“ und zu Möglichkeiten der „Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und dem Verbrauch natürlicher Ressourcen“, wurden „bottom-up“ initiiert. Unabhängig davon ist das Konferenzthema für die TU Berlin insgesamt eine Chance. Die Digitalisierung mit einer nachhaltigen Entwicklung enger zu verbinden, ist eine Aufgabe, die zu uns und unserem Leitbild, Forschung und Lehre zum Nutzen der Gesellschaft zu betreiben, passt.

Das Format „Ideenkonferenz“ setzt auf Kreativitäts- und Workshopmethoden. Wie kamen diese bei den Teilnehmenden an?
Mit dem Format haben wir Neuland betreten. Die Methoden sind in der Verbundforschung noch wenig verbreitet. Natürlich wurde im Vorfeld der Konferenz auch Skepsis geäußert. Im Nachgang bewerteten die Konferenzteilnehmenden die Methoden aber als hilfreich für die Ideenentwicklung.

Welche Ergebnisse können die Konferenzteilnehmenden verbuchen, und wie geht es jetzt weiter?
In mehreren Konferenz-Panels wurden Initiativen für Drittmittelprojekte und konkrete nächste Schritte vereinbart – etwa mehrere Folge-Ideenworkshops. Der erste wird noch im April 2018 von der Dialogplattform durchgeführt. In diesem soll ein gemeinsames Leitthema für einen größeren Forschungsverbund ausgearbeitet werden. Drei Themenvorschläge, die auf der ersten Ideenkonferenz erarbeitet wurden, sind dafür im Rennen. Diese müssen allerdings noch konkreter gefasst werden. Das steht aber schon jetzt auf der Habenseite. Und außerdem gilt: Wird nur eine einzige zusätzliche WiMi-Stelle eingeworben, wäre die Rendite der Konferenz bereits sehr hoch.

Vielen Dank!

Die Fragen stellte Susanne Cholodnicki, "TU intern" 13. April 2018

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