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TU Berlin

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Summ, summ, summ …

Der TU-Campus ist ein Paradies für Bienen – und für Imker

Rund 30 Kilogramm Honig erntet Lars Paasche jährlich mit seinen TU-Bienen
Lupe

Wenn es summt um den Kopf von Lars Paasche im PC-Gebäude der TU Berlin, dann sind es nicht immer die Geräte des Elektrotechnikers in seiner technischen Werkstatt. Und es sind auch nicht nur die Doktoranden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihm Reparaturen und neue Versuchsaufbauten besprechen. Lars Paasche ist Hobby-Imker und lässt auf dem Campus der TU Berlin zwei Bienenvölker fliegen. 20 bis 30 Kilo Honig bringen ihm die fleißigen Tierchen jährlich auf den Balkon am PC-Gebäude.

„Ich war sehr glücklich, als ich vor drei Jahren die Erlaubnis bekam, einige Bienenkästen hier auf dem Balkon aufzustellen“, erzählt der Vater einer einjährigen Tochter. „Ich arbeite zwar gern in der Stadt, aber das landwirtschaftliche Arbeiten hat mir irgendwie gefehlt“, erzählt er. Bereits seit sechs Jahren beschäftigt er sich mit der Imkerei, betreibt in der Nähe des Wohnorts seiner Eltern in Wandlitz einen weiteren Bienenstand – dort wird der Honig auch geschleudert – und hilft ehrenamtlich im Bienengarten Charlottenburg. Von der süßen Leckerei ist nicht nur er selbst begeistert, auch die Kolleginnen und Kollegen profitieren davon. „Hier auf dem Campus und im nahe gelegenen Tiergarten sammeln meine Bienen zum Beispiel von Kastanien, von Götterbäumen, Linden und Vergissmeinnicht“, erklärt er. „Für meinen Honig kann ich natürlich keine Sortenreinheit garantieren. Ich kann nur in etwa einschätzen, was die Bienen gerade sammeln“, sagt Lars Paasche bescheiden. Doch sein Honig hat DIB-Qualität, das ist der Standard des Deutschen Imkerbundes – auch was den Wassergehalt des Honigs betrifft, der sehr gering ist. Das hat er prüfen lassen. „Bis zu 60 Pflanzenarten haben meine Bienen demnach besucht“, erzählt er stolz. Tatsächlich scheint es den Bienen in der Stadt besser zu gehen als auf dem Land. Das ist auch seine Erfahrung. „Sie sind geschützter vor Klimaeinflüssen und auch vor Pestiziden.“ Und so ist der 40-Jährige nicht nur beliebte Anlaufstation für Reparaturen an der technischen Einrichtung, für Ideen für Versuchs- und Beleuchtungseinrichtungen, sondern kümmert sich auch gern um das leibliche Wohl von Kollegen- und Praktikantenschar. Gegen eine geringe Aufwandsentschädigung gibt er auch gern seinen TU-Honig ab.

Patricia Pätzold, "TU intern" 9. Oktober 2017

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