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TU Berlin

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Innenansichten

Meine Uni, mein Arbeitsplatz, meine Gesundheit

Ergebnisse der ersten universitätsweiten Befragung zu Arbeitsbedingungen

Der Großteil der Befragten arbeitet gern an der TU Berlin und empfindet die Arbeit als sinnhaft – dazu tragen auch Weiterbildungsangebote bei
Lupe

Nun haben die Beschäftigten der TU Berlin das Wort. Erst im November haben sie an einer Befragung, die vom Steuerkreis Gesundheitsmanagement in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde, teilgenommen und Fragen rund um die Arbeits- und Organisationsbedingungen an der TU Berlin beantwortet. Und schon erhalten sie Mitspracherecht, um Maßnahmen gegen etwaige Missstände auf den Weg zu bringen.

Knapp 20 Prozent aller Beschäftigten haben an der Befragung im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) teilgenommen. „Zum ersten Mal haben wir an der TU Berlin eine universitätsweite Befragung zu den Themen Gesundheit, Arbeits- und Organisationsbedingungen durchgeführt“, sagt Janina Zinke, die den Servicebereich Betriebliches Gesundheitsmanagement leitet, im Steuerkreis Gesundheitsmanagement mitarbeitet und das BGM-Projekt koordiniert. Nun liegt das Ergebnis der Befragung vor. Großen Handlungsbedarf sehen viele Beschäftigte (47,8 Prozent) bei den äußeren Rahmenbedingungen und der Ausstattung des eigenen Arbeitsplatzes. „Teilweise sind die Arbeitsräume in einem nicht zufriedenstellenden Zustand und tragen so nicht zum Wohlfühlen im Arbeitsalltag bei“, sagt Janina Zinke. Erste Schritte zur Abhilfe wurden bereits eingeleitet. Eine AG, in der unter anderem der Betriebsärztliche Dienst, die Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz und der Servicebereich Personalentwicklung/Weiterbildung mitarbeiten, hat schon ihre Arbeit aufgenommen.

Das Gesundheitsmanagement der TU Berlin versteht unter Gesundheit jedoch nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische und soziale Wohlbefinden der Beschäftigten. „Wir wollen mit dem BGM einen Teil dazu beitragen, dass sich die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und gerne zur Arbeit gehen“, sagt die Projektkoordinatorin und trifft damit einen Nerv. Denn 56,6 Prozent der Befragten sehen einen großen bis sehr großen Handlungsbedarf beim Thema „Gelebte Kultur in der TU Berlin“. „Dazu gehören Fragen wie: Wie handhaben wir Konflikte oder wie begegnen wir uns im täglichen Arbeitsalltag?“, sagt Zinke. Andererseits impliziere gelebte Kultur aber auch die Fragen: Wo wollen wir als Universität hin und wer kann dazu welchen Beitrag leisten? Dabei spiele auch das Thema Wertschätzung eine große Rolle. Immerhin 40,4 Prozent der Befragten sehen genau hier großen Handlungsbedarf, das heißt, sie fühlen sich in ihrer Arbeit nicht wertgeschätzt.

Was passiert nun mit den Ergebnissen? „Die Befragung war nur ein erster Schritt“, sagt Janina Zinke. „Wir werden mit den Leiterinnen und Leitern der Abteilungen, Zentraleinrichtungen und Fakultäten ins Gespräch kommen und Workshops zu bestimmten Themen anbieten, die die Arbeitszufriedenheit und somit die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern.“ Jede und jeder sei eingeladen, an den Workshops mitzuwirken. Denn Gesundheit geht alle an.

ww.tu-berlin.de/?161875

Wohlfühlen nach Zahlen

  • 1498 der 7547 Beschäftigten (19,9 %) nahmen an der Befragung teil
  • 38 % Teilnahmequote der Mitarbeitenden in Technik und Verwaltung in den wissenschaftlichen Einrichtungen sowie der Zentralverwaltung
  • 16 % Teilnahmequote der wissenschaftlichen Mitarbeitenden
  • 10 % Teilnahmequote der Professorinnen und Professoren
  • 9 % Teilnahmequote der studentischen Beschäftigten
  • Mehr als 66 % der Befragten arbeiten gern an der TU Berlin
  • 60,7 % sind zufrieden mit ihrer Arbeitssituation
  • 67,8 % schätzen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Privatleben als positiv ein
  • 58,4 % bewerten ihre Arbeit als eine persönliche Bereicherung und nehmen sie als sinnhaft und die Aufgaben als passend wahr
  • Rund 70 % bewerten das persönliche Verhältnis zwischen den Kolleginnen und Kollegen als positiv und sind mit der Zusammenarbeit zufrieden
Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 12. Mai 2017

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