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TU Berlin

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Innenansichten

Stimmen der Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter

Prof. Dr. Rita Süssmuth: Pionierin vernetzten Denkens

Rita Süssmuth gratuliert Ulrike Gutheil zur Wiederwahl 2014
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Prof. Dr. Ulrike Gutheil hat sich als langjährige Kanzlerin in und außerhalb unserer Universität als Pionierin vernetzten Denkens und Handelns erwiesen. Ihre Kompetenzen, sei es im Bereich der Verwaltung und des Haushalts, ihre speziellen Kenntnisse im IT-Sektor, die sie quer durch unsere sieben Fakultäten für Information, Kommunikation sowie Organisation und Management einzusetzen versteht, haben ihr hohe Anerkennung im Kreis der Wissenschaft sowie in der Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten eingebracht. Ulrike Gutheil hat nie aufgehört, sich in Theorie und Praxis der Hochschulverwaltung und -gestaltung weiterzubilden. Das erfolgte in Städten und Regionen unterschiedlichen Profils.

2004 trat dann der Glücksfall für unsere TU Berlin ein. Ulrike Gutheil hat für unsere Universität Ungewöhnliches geleistet. Sie verstand ihr Amt als umfassende Gestaltungsaufgabe mit allen Hochschulangehörigen. Ihr Ziel war es, das Beste aus gegebenen Situationen zu machen, Verwaltung und Haushalt in den Dienst der Wissenschaft zu stellen. Sie begnügte sich nicht mit dem Ruf einer guten Verwaltung, sie wollte alle Beteiligten motivieren, das Beste zu geben und niemanden auszuschließen.

Während ihrer Kanzlerinnenzeit erreichte die TU Berlin den ersten Platz beim DFG-Ranking zur Frauenförderung und aktiven Partizipation der Frauen an der Wissenschaft. Ulrike Gutheil praktizierte auch dort die Vernetzung von Aufgaben. Sie schaffte es, Frauenförderung im Beruf mit Familienfreundlichkeit und fester Verankerung der Frauenförderung in der Hochschule zu verbinden. Das Streben nach höchster Professionalität verknüpfte sie mit ausgeprägter Verantwortung für Menschen in ihrem Arbeitsfeld.

Der Ruf als Staatssekretärin ins Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur ist die Bestätigung und Anerkennung der von ihr erbrachten Leistungen, die weit über Berlin hinaus bundesweit anerkannt werden. Der Verlust ihres Weggangs ist groß, aber er geht einher mit Ansporn und Ermutigung, ihrem Geist und ihrer Haltung zu folgen und in diesem Sinne weiterzumachen. Groß ist unsere Verbundenheit und Dankbarkeit.

Prof. Dr. Rita Süssmuth
Bundestagspräsidentin a. D. und ­Vorsitzende des Kuratoriums der TU Berlin

Prof. Dr. Rita Süssmuth, "TU intern" Oktober 2016

Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler: Mustergültige Reformen

Ulrike Gutheil und Kurt Kutzler bei der Amtseinführung 2004
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Ulrike Gutheil als Kanzlerin für die TU Berlin zu gewinnen war ein Glücksfall! Für den Präsidenten stellte sie eine Partnerin auf Augenhöhe dar, die in Zeiten größter finanzieller Engpässe einen riesigen Überhang steuern und die vollständige Budgetierung der Fakultäten zu einem Abschluss bringen musste. Sie hat erfolgreich mit den Kanzlern der anderen Hochschulen die Versuche von Senat und Abgeordnetenhaus abgewehrt, den Hochschulen das Facility-Management zu entziehen, sie setzte die Reform der Professorenbesoldung an der TU Berlin in einer für die Bundesrepublik mustergültigen Form um, und es gelang ihr, ebenfalls mit ihren Kollegen der anderen Hochschulen, komplexe Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften unter dem Damoklesschwert einer extrem engen Haushaltslage erfolgreich abzuschließen. Ihr ist es zu verdanken, dass die zur Durchführung des OWL-Projektes zur Verbesserung von Lehre und Studium ebenso wie die für anspruchsvolle Berufungen notwendigen Mittel zur Verfügung standen. Sie hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass sich in den Jahren meiner Amtszeit die in Drittmittel gemessenen Forschungsleistungen von 68 Millionen auf 128 Millionen Euro praktisch verdoppelten und dann noch weiter auf den heutigen hohen Stand anwuchsen. Sie hat sich um die Technische Universität Berlin in hohem Maße verdient gemacht und nimmt aus Berlin die besten Voraussetzungen mit, um in Potsdam erfolgreich für die Fortentwicklung der brandenburgischen Wissenschaft zu wirken. Dieser Ruf ist als eine hohe Anerkennung ihrer Leistungen zu betrachten.

Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler, Vorsitzender des Hochschulrates der TU Clausthal, ­Alt-Präsident der TU Berlin

Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt Kutzler, "TU intern" Oktober 2016

Sandra Scheeres: Impulse für den Wissenschaftsstandort

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Organisationsgeschick, Ideenreichtum, Sachkenntnis und ausreichend Biss – das sind die Talente, die Ulrike Gutheil vor allem auszeichnen. Mit diesen hat sie als Kanzlerin nicht nur dazu beigetragen, dass die Technische Universität einen exzellenten Weg gegangen ist, sondern hat darüber hinaus Impulse für den gesamten Wissenschaftsstandort gesetzt. Ein großes Dankeschön im Namen des Senats und alles Gute für die neuen Aufgaben!

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, ­Jugend und Wissenschaft, Berlin

Sandra Scheeres, "TU intern" Oktober 2016

Dieter Kaufmann: Prof. Dr. Ulrike Gutheil und die Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands

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Mit der Wahl zur Kanzlerin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus wurde Ulrike Gutheil 1999 Mitglied in der Vereinigung der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands. Bis heute ist sie eine in vielen Belangen der Vereinigung tragende und prägende Kollegin.

Sie engagierte sich bei den wichtigen Themen, die  nicht nur bezogen auf die jeweilige Universität – also Cottbus und die TU Berlin – oder das jeweilige Bundesland – also Brandenburg und Berlin –, sondern auch bundesweit auf der Tagesordnung der Vereinigung stehen. Auch war sie als Expertin für verschiedene Arbeitskreise, die in der Vereinigung ein wichtiges strukturelles Element bilden, eine hochgeschätzte Ansprechpartnerin. Sie trat für den Arbeitskreis Fortbildung zur Innen- und Außenvermittlung wichtiger Themen als Referentin, Moderatorin und Impulsgeberin auf. Den Arbeitskreis Bau und Facility Management begleitete sie als Vorsitzende und Sprecherin von 2007 bis 2012. Im Arbeitskreis Dienst- und Tarifrecht gehörte Ulrike Gutheil zu den den Arbeitskreis prägenden Kanzlerinnen. Bei dieser Aufzählung darf der Arbeitskreis Datenverarbeitung natürlich nicht fehlen. Denn sie hat schon sehr frühzeitig die Informationsversorgung der Universität in allen Facetten als eine wesentliche Aufgabe und Herausforderung verstanden. So hat sie selbstverständlich auch an der TU Berlin in diesen Fragen das Ruder übernommen und IT-Großprojekte vorangetrieben, worum andere Kanzler einen großen Bogen machen (würden). Chapeau!

Neben den Aktivitäten in den Arbeitskreisen ist Ulrike Gutheil auch im Sprecherkreis als Landessprecherin engagiert und hat sich zweimal als Vertreterin des jeweiligen Bundessprechers für die Gemeinschaft in die Pflicht nehmen lassen. Ulrike Gutheil war damit zentrale Ansprechpartnerin der Kanzlerinnen und Kanzler für die Ministerien, die Hochschulrektorenkonferenz, den Deutschen Hochschulverband, die Presse und die Medien bei einer Vielzahl von Themen, die bundesweit diskutiert wurden.

Neben dem außerordentlichen inhaltlichen Engagement ist besonders Ulrike Gutheils Herzlichkeit herauszustellen. Ihre kollegial- freundschaftliche Verbundenheit mit uns Kanzlerkolleginnen und -kollegen haben wir sehr geschätzt und genossen. Denn sie hatte immer ein offenes Ohr und zur rechten Zeit einen gut durchdachten Ratschlag. Liebe Ulrike, vielen Dank dafür, wir werden dich sehr vermissen.

Als Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten bedauern wir den Weggang, gratulieren jedoch gleichzeitig sehr herzlich zu dem herausragenden Karriereschritt und den neuen Herausforderungen. Wir freuen uns, sie im nächsten Jahr bei unserer Kanzlerjahrestagung in Potsdam als Mitgastgeberin wiederzusehen.

Dieter Kaufmann
Kanzler der Universität Ulm

Dieter Kaufmann, "TU intern" Oktober 2016

Prof. Dr. Odej Kao: Visionen formulieren

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Ulrike Gutheil war zehn Jahre lang als CIO tätig und hat die IT-Reorganisation initiiert und gestaltet. Sie vermochte es, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, Zuversicht zu wecken, eine Vision zu formulieren, Vertrauen zu schenken, uns machen zu lassen. Wenn die IT-Neuordnung drohte, uns allen über den Kopf zu wachsen, dann war sie da und sagte, wir kriegen das zusammen hin. Sie hat Wort gehalten, in der Krise und in großen Projekten. Uli, danke!

Prof. Dr. Odej Kao, TU Berlin, Fachgebiet Verteilte IT-Systeme, Dekan der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, Direktor des IT-Service-Centers tubIT

Prof. Dr. Odej Kao, "TU intern" Oktober 2016

Stefanie Terp: In Köpfe investiert

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K, wie sie kurz und knapp genannt wurde, hat nicht nur Strukturen geschaffen, sondern auch Personen gefördert. Explizit betrifft das eine Generation an TUB-Mitarbeitenden in der Verwaltung, die nun die Geschicke der TU Berlin an vielen Schaltknöpfen mit lenken. Der Profit-Kurs ab 2008 für Nachwuchs-Führungskräfte war daher ideal. Vielen Dank für diese große Chance!

Stefanie Terp, TU-Pressesprecherin

Stefanie Terp, "TU intern" Oktober 2016

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