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TU Berlin

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Buchtipp zum Thema

Management geistigen Eigentums

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In ihrem neuen Buch befassen sich TU-Professor Jürgen Ensthaler und der TU-Wirtschaftsingenieur und Rechtswissenschaftler Patrick Wege mit dem Patent- und Gebrauchsmusterrecht, das mit der stürmischen Technologieentwicklung Schritt halten muss. Stefan Müller, Juniorprofessor für das Fachgebiet Zivil- und Handelsrecht an der TU Berlin, trägt ein Kapitel über den Schutz von Unternehmensgeheimnissen bei. Der Begriff des „geistigen Eigentums“, global längst unter den Begriffen „intellectual property“ und „propriété intéllectuelle“ bekannt, hat sich erst in jüngerer Zeit im deutschen Recht etabliert. Die Väter des Bürgerlichen Gesetzbuches hatten den Eigentumsbegriff auf sprichwörtlich „fassbare“ Güter begrenzt. Ideen fielen nicht darunter. Der später gebräuchliche „Gewerbliche Rechtsschutz“ sowie das „Urheberrecht“ wurden nicht explizit als Eigentumsrecht begriffen. Doch mit der Weiterentwicklung des europäischen Privatrechts gilt das geistige Eigentum heute als feste Größe im Privat- und Wirtschaftsrecht. In der Unternehmenspraxis sind die bedeutsamsten Rechte des geistigen Eigentums das Patentrecht, das Gebrauchsmusterrecht, die technischen Schutzrechte, das Markenrecht, das Geschmacksmusterrecht sowie das Urheberrecht und die sogenannten Leistungsschutzrechte. Um diese komplizierte Materie unter einem handhabbaren Dach zu fassen, entwickelt das Buch die Leitidee eines Technologieverwertungsrechts, das dazu dienen kann, einen Vorteil im Innovationswettbewerb abzusichern. Es soll darüber hinaus einen Beitrag zur Herausbildung der Rechtsmaterie des Technikrechts leisten.

Jürgen Ensthaler, Patrick Wege (Hrsg.): Management geistigen Eigentums. Die unternehmerische Gestaltung des Technologieverwertungsrechts, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013

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