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TU Berlin

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Innenansichten

Verantwortung in Krisenzeiten

Freitag, 17. Mai 2013

Das "Managementsystem für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz" der TU Berlin wurde evaluiert

Brandschutzübung für TU-Beschäftigte vor dem Hauptgebäude
Lupe

Vor mehr als zehn Jahren stand fest: Die Rechtssicherheit im Umweltschutz sollte erhöht, schädliche Umweltauswirkungen in allen Bereichen der Universität gemindert und so die Wirtschaftlichkeit der Universität insgesamt verbessert werden. Das war der Startschuss für die Entwicklung und Etablierung des "Managementsystems für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz" (AUMS) an der TU Berlin. Um die Wirksamkeit und Nützlichkeit des AUMS zu überprüfen und möglichen weiteren Handlungsbedarf zu ermitteln, begannen im Oktober 2011 zwei Projektgruppen mit einer Evaluierung. Es zeigte sich, dass das AUMS vor allem von Bereichen mit hohem Gefährdungspotenzial angenommen und genutzt wird, während andere Bereiche zum Teil noch Informationsbedarf haben.

"In qualifizierten Interviews mit TU-Mitgliedern aller Statusgruppen wurde vor allem nach der Bekanntheit gefragt, nach der Nutzung der einzelnen Elemente und danach, wie sinnhaft die Prozesse und Serviceleistungen sind", erklärte Marianne Walther von Loebenstein, Leiterin der Stabsstelle "Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz" (SDU) während der Abschlusspräsentation am 10. April. "Zu danken haben wir der Unfallkasse Berlin, die die Untersuchung finanziert hat, sowie unserem Projektpartner, der HIS GmbH für Hochschulmanagement." Auch die TU-Kanzlerin Prof. Dr. Ulrike Gutheil war zugegen und betonte die Führungsaufgabe im Arbeits- und Umweltschutz.

Urte Ketelhön und Joachim Müller von der HIS-Projektleitung stellten einzelne Elemente des AUMS vor: regelmäßige Arbeitsstättenbegehungen, Einsetzung und Gründung eines Arbeits- und Umweltschutzausschusses sowie eines Arbeitskreises Gesundheitsförderung, Erstellung einer Datenbank zur Vernetzung der über 350 dezentralen Beauftragten, Zentralisierung des Chemikalienverzeichnisses und vieles andere mehr. Sie wiesen auch auf die Nützlichkeit eines neuen dezidierten Maßnahmenkataloges hin. Er soll die reibungslose Zusammenarbeit insbesondere an den Nahtstellen zwischen den Stabsstellen "Betriebsärztlicher Dienst" (BÄD) und SDU sowie den Abteilungen der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV), besonders "Gebäude- und Dienstemanagement" (Abteilung IV), sicherstellen und weiterentwickeln. Die Interviews hatten auch gezeigt, dass das Unterstützungssystem für Führungskräfte und ausführende Beschäftigte mit Beratung, Musterunterlagen und Weiterbildungsangeboten positiv wahrgenommen wird. "Leider offenbarte sich", so Marianne Walther, dass bei großen finanziellen Einschnitten, bei Arbeitsverdichtung und dem Abbau fester Stellen sekundäre Aufgaben wie Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz als erste leiden", bedauert die Stabsstellenleiterin. "Hier gilt es rechtzeitig gegenzusteuern, zumal es weiteren Handlungsbedarf gibt." Dazu zählt sie unter anderem die Abstimmung und Umsetzung von gesetzlichen Anforderungen bei einem finanziell begrenzten Rahmen, die Koordinierung beim Einsatz von Fremdfirmen oder die klare Rollenverteilung zwischen beratenden Stabsstellen und operativen Bauherren oder Betreibern.


www.tu-berlin.de/?117394

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2013

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