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TU Berlin

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Innenansichten

Personalrat mit neuer Strategie

Montag, 28. Januar 2013

Drei Fragen an Stefanie Nickel-Busse

Stefanie Nickel-Busse
Lupe

Im Dezember 2012 wurde Stefanie Nickel-Busse zur neuen TU-Personalratsvorsitzenden gewählt. TU intern fragte nach ihren Plänen für ihre Amtszeit.

Welche drei Hauptziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt und was möchten Sie in vier Jahren erreicht haben?

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, den Personalrat zu einer tatkräftigen und von den Beschäftigten anerkannten Interessenvertretung werden zu lassen. Vier „harte“ Jahre stehen uns bevor. Das betrifft die Haushaltslage der TU Berlin ebenso wie die Prozessgestaltung und ihre Auswirkungen. Das ernsthafte Vorantreiben und Umsetzen der Projekte „Enterprise Ressource Management“ (ERM) und „Student Lifecycle Management“ (SLM) erfordert viel Arbeitskraft und wird die Uni für eine gewisse Zeit „auf den Kopf stellen“. Ziel ist es einerseits, für die Beschäftigten unter den extremen Belastungen die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen, aber auch, gemeinsam mit der Universitätsleitung gegenüber der Politik die Leistungsstärke der TU Berlin zu demonstrieren. In vier Jahren soll der Personalrat eine Interessenvertretung sein, die ihrem Namen alle Ehre macht.

Sie konnten bereits einige Jahre Erfahrung im Personalrat sammeln. Welche neuen Akzente möchten Sie in der internen Arbeit im Personalrat setzen?

Eine Klausurtagung soll die Grundlage für eine erfolgreiche Personalratsarbeit in den nächsten vier Jahren schaffen. Ich bin überzeugt, dass auch der Personalrat eine Strategie braucht. Das ist nicht wirklich neu, aber in den letzten drei Jahren entfallen. Ich wünsche mir den Personalrat als Team, das listenübergreifend seine Ziele verfolgt und diese dann auch umsetzt. Dementsprechend werde ich handeln. Außerdem möchte ich die Öffentlichkeitsarbeit inklusive der Personalversammlung auf andere Füße stellen. Alle personalratsinternen Abläufe und Prozesse gehören auf den Prüfstand. Wir werden noch im Januar damit beginnen.

Welche konkreten Themen und Projekte wollen Sie im Jahr 2013 angehen?

Der Personalrat kann nach dem Gesetz auch eigene Vorschläge unterbreiten und Maßnahmen initiieren. Selbstverständlich beschäftigen wir uns auch mit den Themen, die von der Leitung der TU Berlin eingebracht werden. Diese werden neben dem Tagesgeschäft in größerem Umfang Ressourcen in Anspruch nehmen. Dieses Jahr sind das zum Beispiel die Einführung der „Leistungsprämie“, aber auch das Projekt ERM. In jedem Fall werden wir die Einführung eines Konfliktmanagements an der TU Berlin vorantreiben, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie systematisch das Thema Gesundheitsförderung aufgreifen. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Vermeidung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Ich könnte mir vorstellen, mit Hilfe des DGB-Index für „Gute Arbeit“ eine solide Grundlage für die TU Berlin zu schaffen.

Vielen Dank!

Die Fragen stellte Patricia Pätzold

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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