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TU Berlin

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Innenansichten

„Hohler Zahn“ und „Grand Paris“

Montag, 28. Januar 2013

Das Institut für Architektur zieht Bilanz: „Research in Architecture“

Ein Blickfang: Die Verwaltung von TOTAL am Berliner Hauptbahnhof hat 17 Obergeschosse und wurde vom Berliner Büro Barkow Leibinger entworfen
Lupe

Wahrzeichen Berlins, Symbol der Versöhnung und Lebenswerk von Alumnus Egon Eiermann (1904–1970): die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit der Kirchenruine (auch „Hohler Zahn“ genannt), dem achteckigen Hauptbau und dem schlanken Turm. Weltweit bekannt ist auch das Operndorf im afrikanischen Burkina Faso, das TU-Absolvent Francis Kéré errichtet.

Die Architektur ist eine der ältesten Disziplinen der Universität. Seit 1799 prägen Persönlichkeiten wie Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) Architektur und Städtebau in Berlin und weit darüber hinaus. Josef Brix (1859–1943) und Felix Genzmer (1856–1929) haben das Fach „Städtebau“ begründet. Ein Blick auf die aktuellen Aktivitäten des Architekturinstituts zeigt: Über 50 kleine und große Projekte und rund 25 Millionen Drittmittel hat es in den letzten fünf Jahren akquiriert und umgesetzt. Einige der Projekte sind noch bis zum 6. Februar 2013 m Lichthof in der Ausstellung „Research in Architecture“ zu sehen. Das Institut hat 1376 Studierende, 25 Hochschullehrerinnen und -lehrer sowie rund 80 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie ihre Vorgängerinnen und Vorgänger prägen sie die Hauptstadt und gestalten die weltweite Verstädterung mit. Beispielsweise stammt der Entwurf für das neue, 68 Meter hohe Gebäude für die TOTAL-Verwaltung am Berliner Hauptbahnhof aus der Feder von Prof. Regine Leibinger.

Zu den Aktivitäten außerhalb Berlins und unserer Ländergrenzen gehören große Forschungs- und Restaurierungsprojekte im Nahen Osten von Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack und Prof. Dr. Johannes Cramer. Im BMBF-Projekt „Young Cities“ arbeitet Prof. Dr. Rudolf Schäfer mit seinem Team zu der Frage, wie dem rasant steigenden Wohnraumbedarf in Schwellenländern nachhaltig begegnet werden kann; sie planen und errichten energieeffiziente Siedlungen im Iran. Im Fokus des Stadtentwicklungsprojektes „Grand Paris“ von Prof. Finn Geipel stehen die Pariser Vororte, die gestärkt und aktiviert werden sollen. Das Projekt wurde von Sarkozy initiiert und wird unter Hollande weitergeführt.

Nicht nur in der Forschung ist das Institut für Architektur international aufgestellt: Es gibt auch ein Drittel ausländische Studierende, und die Belegschaft kommt aus verschiedensten Teilen der Welt.

Mit zahlreichen Abbildungen gibt der Band „Kunst Raum Stadt“ einen Überblick über drei Jahre Kunst am TU-Institut für Architektur: Stefanie Bürkle (Hrsg.), Deutscher Kunstverlag GmbH, Berlin–München, 2013, ISBN: 978-3-422-07167-4

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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