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Dienstag, 18. Dezember 2012

Wissenschaftsfreiheitsgesetz verabschiedet

/tui/ Ende Oktober verabschiedete der Deutsche Bundestag das Wissenschaftsfreiheitsgesetz, um das bereits seit Jahren gerungen wurde. Das Gesetz räumt den außeruniversitären, staatlich finanzierten Forschungseinrichtungen mehr Spielraum bei Finanz- und Personalentscheidungen sowie mehr Freiheit bei der Durchführung von Bauprojekten ein. Dadurch sollen bürokratische Hemmnisse abgebaut und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Entgegen dem ursprünglichen Plan bezieht das Gesetz nun auch die Alexander von Humboldt-Stiftung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst ein. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, forderte die Länder auf, den Hochschulen nunmehr die gleichen Rechte einzuräumen. Nur so könnten diese wissenschaftlich sinnvolle Prioritäten setzen. Es dürfe keine Wissenschaftseinrichtungen mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in Deutschland geben, so Hippler.

Neuer Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

/tui/ Am 1. Oktober 2012 trat Professor Reimund Neugebauer sein Amt als Fraunhofer-Präsident in der Zentrale der Gesellschaft in München an. Er war im Mai vom Senat der Fraunhofer-Gesellschaft gewählt worden. Die Gesellschaft ist Europas größte Organisation für angewandte, außeruniversitäre Forschung mit mehr als 20 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die TU Berlin unterhält Kooperationen mit sieben Fraunhofer-Instituten, mit denen es gemeinsame Berufungen gibt: Es sind die Fraunhofer-Institute für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK), für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST), für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) sowie das Institut für Software- und Systemtechnik (ISST).

Peter Strohschneider wird Präsident der DFG

/tui/ Der nächste Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) heißt Peter Strohschneider. Der Professor für Germanistische Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde im Sommer 2012, von der Mitgliederversammlung der DFG in Dortmund für zunächst drei Jahre in das Spitzenamt von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation gewählt. Strohschneider tritt sein Amt am 1. Januar 2013 an und folgt auf den Ingenieurwissenschaftler Professor Matthias Kleiner, der seit 2007 DFG-Präsident ist und nach zwei dreijährigen Amtsperioden turnusmäßig zum Jahresende ausscheidet. Außerdem wurden zwei neue Vizepräsidenten gewählt: die Freiburger Dermatologin Leena Kaarina Bruckner-Tuderman und der Stuttgarter Systemtheoretiker und Regelungstechniker Frank Allgöwer.
www.dfg.de

Neuer Sprecher der Hochschulrektorenkonferenz

/tui/ Die Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wählte Prof. Dr. Dieter Lenzen zu ihrem neuen Sprecher ab 1. Juli 2012. Der Präsident der Universität Hamburg und frühere Präsident der FU Berlin verantwortet seit 2007 im HRK-Präsidium das Ressort für Internationale Angelegenheiten. Als Sprecher der Mitgliedergruppe gehört der Erziehungswissenschaftler auch künftig diesem Gremium an. Lenzen tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Klaus Dicke an, der seit 2008 dieses Amt bekleidete.

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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