TU Berlin

TUB-newsportaltui1212: Gemeinsam Arbeit, Gesundheit und Umwelt schützen

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Innenansichten

Gemeinsam Arbeit, Gesundheit und Umwelt schützen

Dienstag, 18. Dezember 2012

Umweltbericht 2012: mehr als 700 Veranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug in der Lehre

Heizenergie ist einer der größten Kostenfaktoren auch an der TU Berlin
Lupe

Unter der Prämisse „Nachhaltig lehren und forschen“ ist jetzt zum vierzehnten Mal der Umweltbericht der TU Berlin erschienen. Er berichtet über Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug. Prominente Beispiele interdisziplinärer Forschung sind wieder das „Climate-KIC“, an dem die TU Berlin maßgeblich beteiligt ist, aber auch neue Projekte und Verbünde wie „Askuris“ oder der Cluster „Energy“, die sich mit Wasserreinhaltung beziehungsweise dem Klimaschutz beschäftigen. „Viele Projekte, Verbünde, Forschungscluster, Sonderforschungsbereiche oder Zentren haben inhaltlich eine nachhaltige Ausrichtung. Sie arbeiten ganz auf der Höhe der Zeit interdisziplinär und universitätsübergreifend. Das zeigt uns, dass wir in unseren Haupttätigkeitsfeldern, in Forschung und Lehre, weiterhin auf einem guten Weg sind“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin, im Vorwort.

Die Lehre sticht durch einen Rekord hervor: Erstmals werden mehr als 700 Veranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug angeboten. Unter anderem wurden die „tu projects“ neu entwickelt, die mit nachhaltigen Projekten die Fähigkeit der Studierenden zur Selbstorganisation fördern. Nicht zuletzt wird das Thema „Nachhaltigkeit“ in der neuen strategischen Ausrichtung der TU Berlin mit einem eigenen Schwerpunkt fixiert.

Doch auch der Betrieb der Universität weist Erfolge auf. Unter anderem konnte der stetige Anstieg des Stromverbrauchs begrenzt werden, obwohl die technische Ausstattung durch Rechentechnik und halbindustrielle Anlagen ungebremst wächst. Schon 2011 stagnierte er zum ersten Mal. Und mit dem erstarkten Altmöbellager für die TU Berlin erhält auch das Thema „Abfallvermeidung“ eine finanziell lukrative Einrichtung. Außerdem ist die Technische Universität Berlin Gründungsmitglied des „Netzwerkes Umwelt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region Berlin-Brandenburg“. Mehr als 20 Einrichtungen diskutieren und entwickeln in diesem Netzwerk gemeinsam Maßnahmen und Projekte.

Neben den Umweltwirkungen des Betriebes verfolgt die Leiterin der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU), Marianne Walther von Loebenstein, auch die Einbindung der Ziele zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und Arbeitsschutzes in den Umweltbericht. Das unterstützt die Geltung dieser betrieblichen Themen als Querschnittsaufgaben der TU Berlin. So werden zum Beispiel bei sicherheits- oder gesundheitsrelevanten Begutachtungen oder Stellungnahmen immer umweltrechtliche und Umweltschutzvorgaben integriert. Der Umweltbeauftragte Dr. Jörg Romanski von der Stabsstelle SDU, der die Erstellung des Berichts hauptsächlich geleitet hat, führt außerdem ins Feld, dass umweltrelevante Ziele und Maßnahmen in Zeiten großer Sparzwänge zwischen den Rahmenbedingungen „rechtliche Notwendigkeit“ und „keine Mehrkosten“ angesiedelt werden müssen. Das mache ein höheres Maß an Kreativität notwendig. Dennoch werde damit in zwar kleinen, aber kontinuierlichen Schritten auch umweltschutzbezogen eine stetige Verbesserung herbeigeführt.

Ein umfassender statistischer Anhang rundet den Bericht ab. Er ist in Papierform bei SDU sowie als Datei im Internet erhältlich.

www.tu-berlin.de/?16120

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe