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TU Berlin

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Wissenschaft und Kunst

Ein Museum auf Achse – von der Alchemie zum Computermodell

Freitag, 13. Juli 2012

Der mobile Ausstellungsraum des Carl Bosch Museums Heidelberg zeigt an der TU Berlin einen „Historischen Streifzug durch das chemische Labor“

Ein komplettes Museum auf dem Vorplatz der TU Berlin: Ab dem 6. August bis zum 4. November 2012 macht an der TU Berlin die Wanderausstellung des Carl Bosch Museums Heidelberg Station. 2005 konzipiert, ist die Ausstellung seither „auf Achse“ durch den deutschsprachigen Raum, um Schülerinnen und Schülern, Studierenden und allen anderen Interessierten einen unterhaltsamen und lehrreichen Einblick in die wechselvolle Geschichte der chemischen Forschung zu geben. Acht Themeninseln informieren über Traditionen in der Chemieforschung und der Laborentwicklung von der mittelalterlichen Probierkunst bis hin zum futuristischen Theorielabor der Zukunft. „Probieren geht über Studieren“ war oft das Motto, wenn im Mittelalter Proben für handwerkliche Verwendung hergestellt wurden. Typische Arbeitsmittel waren Tiegel zum Schmelzen der Erze und Metalle, Probierscherben zum Abtrennen der Edelmetalle vom Blei sowie kleine Destillationskolben und anderes – Utensilien eines solchen frühen Labors sind ebenso zu sehen wie diejenigen weiterer mittelalterlicher Produktionsstätten, beispielsweise zur Kräuterverarbeitung. Hier wurden optimale Verfahren zur Gewinnung der medizinisch nutzbaren Stoffe aus Pflanzen und Tieren gesucht. Natürlich ist neben der Schreibstube des theoretisierenden Alchemisten mit Pergament, Tintenfass und Gänsekiel auch die geheimnisumwitterte Alchemistenküche der Goldsucher und Porzellanerfinder zu sehen, die sich oft durch vergitterte Fenster, verrußte Wände und eine offene Feuerstelle auszeichnete. Mit dem 19. Jahrhundert, das präsentieren weitere Themeninseln, stand nicht mehr das Probieren, sondern das wissenschaftliche Experiment als Erkenntnismittel moderner Wissenschaft im Mittelpunkt der Laborarbeit. Sie erhielt zunehmend wirtschaftliche Bedeutung bis hin zur Gründung ganzer Chemiewerke. Last, not least ist eine Themeninsel dem modernen, fast menschenleeren Labor mit hochentwickelter Labortechnik gewidmet, während chemische Fantasien zumeist am Computer entstehen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10–17 Uhr.
Eintritt: 1,– Euro (erm. 0,50 Euro, noch nicht-schulpflichtige Kinder frei).
Schulklassen können sich über das TU-Schulportal anmelden. www.tu-berlin.de/?id=120072
Sonstige Gruppen melden sich bitte an unter:

www.museum.villa-bosch.de

Ein Museum auf Reisen: das mobile Haus wird ab August auf dem Vorplatz des TU-Hauptgebäudes Station machen
Lupe
Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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