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TU Berlin

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Innenansichten

100 Jahre Peter-Behrens-Halle, eine Geschichte in Bildern …

Freitag, 13. Juli 2012

… heißt eine kleine Foto-Ausstellung, die in der traditionsreichen Halle am TU-Standort TIB-Gelände im Wedding dauerhaft zu sehen ist. Sie gibt Einblicke in die Bau- und Umbaumaßnahmen der letzten 100 Jahre, informiert aber auch über die zukünftige Nutzung für Wissenschaft und Wirtschaft. Peter Behrens, geboren 1868, interessierte sich für die Zusammenführung von Kunst und Technik. In seinem Büro arbeiteten so berühmte Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius und Le Corbusier. 1907 wurde er in den künstlerischen Beirat der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) berufen, die kurz darauf mit dem Bau der Montagehalle für Großmaschinen und einer neuen Fabrik für Bahnmaterial begann. Das Hallengebäude war 136,88 Meter lang (später 180 Meter) und 33 Meter breit, insgesamt ähnlich groß wie ein Fußballfeld (rund 5500 Quadratmeter), überdacht in 24 Metern Höhe. Das Foto unten links zeigt die Halle um 1912. Knapp 80 Jahre lang nutzte die AEG die seit 1986 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude auf dem Gelände für ihre Produktion: große Elektromaschinen, Bahnmaterialien und Leuchten, Widerstände und Hochspannungsmaterialien sowie elektrische Haushaltsgeräte. Ende der 50er-Jahre arbeiteten am Humboldthain rund 6000 Menschen. Nach Krise und Schließung in den 70er- und 80er-Jahren kaufte das Land Berlin die „Fabrikstadt“. Heute befinden sich in den alten Gebäuden der Technologie- und Innovationspark Berlin (TIB), Fachgebiete der TU Berlin, die Deutsche Welle TV und die Bankenservice Berlin GmbH. Hauptnutzerin der großen umgebauten Halle ist seit Juli 2003 das TU-Institut für Bauingenieurwesen. Hier können unter anderem Großgeräte das Festigkeits- und Verformungsverhalten von Bauteilen im Maßstab 1:1 testen. Im Juli 2003 wurden in festlichem Rahmen die Schlüssel übergeben. Seitdem heißt die Halle nach ihrem Erbauer „Peter-Behrens-Halle“.



www.tu-berlin.de/?id=5095

Lupe
pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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