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TU Berlin

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90 Jahre Gesellschaft von Freunden der TU Berlin

Türöffner für Wirtschaft und Wissenschaft

Montag, 18. Juni 2012

Null-Heizenergie-Haus für den Universitäts-Club geplant

Herr Professor Hillemeier, im Juni 2012 begeht die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin ihr 90. Gründungsjubiläum. Was zeichnet die Gesellschaft heute aus?

Bernd Hillemeier, Vorsitzender der Gesellschaft von Freunden
Lupe

Mit den Beiträgen ihrer 823 Mitglieder und 54 Firmen beziehungsweise Verbänden kann die Gesellschaft an vielen Stellen in der Universität helfen, wo es mit eigenen Mitteln nicht möglich wäre. Das betrifft die Teilnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden der TU Berlin an Konferenzen, Symposien und Forschungsreisen. Es handelt sich jeweils nicht um große materielle, aber um sehr wichtige Leistungen. Wir sind unseren Mitgliedern, den Alumni, den Personen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Wissenschaft sehr dankbar, dass wir dies ermöglichen können. Die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin zeichnet weiterhin aus, dass namhafte Mitglieder eine unverzichtbare Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft herstellen. Forschung und Lehre profitieren davon in erheblichem Maße.


Was sind die Schwerpunkte Ihrer Planung für die nahe Zukunft?

Heute kommt es mehr denn je darauf an, die interne und externe Kommunikation zu verbessern. Wir wollen, dass sich die Strahlkraft des Wissenszentrums TU Berlin über Berlin-Brandenburg insbesondere weiter nach Osten ausdehnt. Eine neue Initiative, die dies befördert, ist der „Preis für vorbildliche Lehre“, der bei der Begrüßung der Neusemester vergeben wird. Damit möchten wir die Lehre als wesentliche Säule universitärer Bildung stärken und ihren Stellenwert deutlich machen. Der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft würdigt diese Preis-Initiative. Die weitere Intensivierung der Kommunikation wird auf zwei Wegen erreicht: erstens durch eine Internet-Plattform. Gegenwärtig prüfen wir die effektivste Form. In Zukunft werden dann fünf bis sechs Themen und Projekte vorgestellt, die durch eine aktive Online-Kommunikation unter Freunden der TU Berlin diskutiert werden können. Weiterhin planen wir den Universitätsclub „CCC – Campus Club Charlottenburg“, für den bereits außeruniversitäre Fördermittel in Aussicht gestellt sind. Er soll auf dem Universitätsgelände als experimentelles Null-Heizenergie-Haus ein attraktives Domizil finden. Weitere Fördermittel werden eingeworben. An diesem einzigartigen Ort werden Fachgrenzen überwunden und generationenübergreifende Dialoge mit Wissenschaftlern, Wirtschaftsfachleuten, Journalisten, Künstlern und Politikern geführt werden.


Wie sind die „Freunde“ in die universitären Aktivitäten eingebunden?

Unsere Gesellschaft hat die Unterstützung durch den Präsidenten der TU Berlin, wechselseitige kritische und konstruktive Anregungen und Diskussionen finden regelmäßig statt, und sie wird von der TU-Verwaltung ebenfalls in vielen Punkten kritisch und konstruktiv unterstützt. Des Weiteren befördern wir durch Fundraising den Ausbau des „Gründungshauses“ an der TU Berlin, das in der denkmalgeschützten „Alten Mineralogie“ ansässig ist und das ein gründerfreundliches Sprungbrett für junge Start-ups darstellt.

Das Gespräch führte Hans Christian Förster

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 6/2012

Joachim Sartorius hält Höllerer-Vorlesung 2012

Joachim Sartorius
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Der langjährige Leiter der Berliner Festspiele, Joachim Sartorius, hält in diesem Jahr die Höllerer-Vorlesung, die von der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V organisiert wird. „Poesie im Sinkflug? Lyrisches Sprechen im audiovisuellen Zeitalter“ ist der Titel seines Vortrags, den er am 3. Juli 2012 ab 18.00 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Raum H 104 halten wird. Der 1946 geborene Joachim Sartorius war unter anderem von 2001 bis 2011 Intendant der Berliner Festspiele. Zusammen mit TU-Professor Norbert Miller ist Sartorius Herausgeber der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“. Im Dezember 2011 wurde er vom französischen Kulturminister Frédéric Mitterrand zum Ritter der Künste (Chevalier des Arts et des Lettres) ernannt. Vor der Höllerer-Vorlesung findet ab 16 Uhr die nicht-öffentliche Mitgliederversammlung der Gesellschaft von Freunden statt (Hauptgebäude, Raum H 1035).

bk / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 6/2012

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