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TU Berlin

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Innenansichten

Überraschend, interdisziplinär, praktisch

Mittwoch, 04. April 2012

Schul- und Nachwuchsförderung an der TU Berlin

Das Schulbüro und die Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik haben in den vergangenen Monaten aus Befragungen und Analysen Rückschlüsse für eine Neuausrichtung der Schularbeit gezogen. Das Schülerinnenprojekt GET-IT! [Girls, Education, Technology] befragte knapp 300 Mädchen aus 48 Schulen, um Förderung im MINT-Bereich besser zu verstehen. Das Ergebnis: Lehrkräfte spielen bei der Motivation der Teilnehmerinnen die tragende Rolle. Ohne ihr Engagement ist eine effektive Förderung junger Frauen insbesondere in Informatik oder Elektrotechnik kaum denkbar. Die Schule besitzt einen besonderen Stellenwert im Vergleich zu Medien oder Freunden. Lehrkräfte erhalten Informationen, strukturieren das explosionsartig wachsende Angebot im MINT-Bereich und empfehlen Formate … oder sie tun das eben nicht. Daher ist der Vorstoß des Schulbüros der TU Berlin, die Netzwerke mit Lehrkräften zu stärken, richtig.

Es bestehen noch ungenutzte Potenziale, um junge Menschen für technische Studiengänge zu begeistern. Die Befragungen zeigen, dass Workshops zu einem gesteigerten Interesse an Technik über alle Altersstufen hinweg führen. Damit wachsen allerdings auch die Ansprüche, und die hohen Erwartungen sind nur durch hohe Qualität zu erfüllen. Daran arbeiten das Schulbüro und die Fakultät IV: Frei nach dem Motto „Klasse statt Masse“ wird nun die Vielzahl der Angebotsformate auf ein für die Ziele maßgeschneidertes Kernangebot verdichtet. Es zählen der praktische Nutzen der Projekte und ein didaktischer Aha-Effekt: interdisziplinär, überraschend und praktisch.

Kremena Lazova, Schulbüro der TU Berlin / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

Lehrermeinung

Sinnvolle Ergänzung

Lehrerin Babette Pribbenow
Lehrerin Babette Pribbenow
Lupe

Was hat Sie zu einer Kooperation mit der TU Berlin veranlasst?

Die Lise-Meitner-Schule, ein Oberstufenzentrum für Chemie, Physik und Biologie, hat seit vielen Jahren einen Kooperationsvertrag mit der TU Berlin. Ich halte es für sehr wichtig, dass an Naturwissenschaften und Technik interessierte Jugendliche bereits während der Schulzeit Kontakt zu einer Hochschule haben, das Studienangebot kennenlernen, fachlichen Input bekommen. Zur speziellen Mädchenförderung kooperieren wir auch mit dem GET-IT! Projekt der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik. Außerdem ist unser Schülerlabor „LiseLab“ mit den Schülerlaboren der TU Berlin assoziiert.


Wie profitieren Schülerinnen und Schüler von den Angeboten?

Wir hatten beispielsweise im letzten Jahr einige Vorträge im Rahmen der „Schülerinnen-Uni“, eine sinnvolle Ergänzung zum naturwissenschaftlichen Unterricht in der Oberstufe. Auch bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ oder dem Girls' Day bekommen Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von der Vielfalt der Möglichkeiten. Und in den Schülerlaboren können ganze Klassen oder Kurse spannende Experimente durchführen.


Können Sie das Angebot der TU Berlin für Schülerinnen und Schüler weiterempfehlen?

Jederzeit! Die zusätzliche MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen ist aus meiner Sicht dringend notwendig, um mehr junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Ich kann nur allen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern empfehlen, sich auf dem Schulportal der TU Berlin umzusehen!


Die Fragen stellte Bettina Liedtke

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

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