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TU Berlin

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Innenansichten

Ein Herz für Hochschulsport

Freitag, 17. Februar 2012

In 40 Jahren vom akademischen Sport zum Ausgleich für Beschäftigte und Studierende

Eine von über hundert Sportarten, die der Hochschulsport anbietet: Breitensportkurs Aqua-Fitness
Lupe

Der Hochschulsport der TU Berlin ist eine Institution mit Geschichte. Bereits in den 20er-Jahren gab es an der „Technischen Hochschule zu Berlin“ ein Sportamt. Im April 1969 nahm dann Eduard Neuberg-Winkler im damaligen „Institut für Leibeserziehung“ (IfL) der TU Berlin als Sportlehrer seinen Dienst auf. In den folgenden vier Jahrzehnten prägte die Handschrift des hauptamtlichen Sportlehrers und Mitbegründers der Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH) die Entwicklung des TU-Sportprogramms maßgeblich.

Das Sportangebot, zehn Kurse, passte 1969 noch auf zwei DIN-A4-Seiten, sieben Beschäftigte umfasste die Ausstattung. „Eddi“, wie er bald von allen genannt wurde, sah seine wichtigste Aufgabe im Aufbau neuer Sportangebote sowie in der Entwicklung von Lehr- und Lernverfahren.

1977 schuf Berlin ein Hochschulsportmodell, das bundesweit bald zum Vorbild wurde. Das IfL wurde zur „Zentraleinrichtung Hochschulsport“. Der elitäre akademische Sport wurde für alle Hochschulangehörigen geöffnet und setzte seinen Schwerpunkt auf breitensportliche Angebote.

Als Konsequenz erweiterten in den 80er-Jahren neue Sport- und Bewegungsarten das Sportprogramm erheblich. Dabei setzte Neuberg-Winkler maßgebliche Impulse bei der Umwandlung des traditionellen Sportverständnisses in das heute selbstverständliche, umfassende Sport- und Bewegungsverständnis. Neben traditionelle Sportarten traten gesundheitsorientierte Angebote, Tanz und Theater, neue Trends wie „Contact Improvisation“ oder Frauen- und Familiensport sowie ein- bis mehrtägige Workshops. Auch neue Übungsleiterinnen und -leiter wurden angeworben und intern aus- und fortgebildet.

Auch der Sportstättenbau musste intensiviert werden. Dieser wurde ab Mitte der Neunzigerjahre ausschließlich durch selbst erwirtschaftete Mittel finanziert, denn sukzessive waren im Berliner Hochschulraum moderate Entgelte für die Sportkurse eingeführt worden. Zu den zwei Sporträumen im Hauptgebäude, dem Lichthof und der Mensa, die für den Sport genutzt wurden, sowie dem Bootshaus gesellte sich nun ein Tennisfeld mit Traglufthalle (Fasanenstraße) sowie 1981 in der Waldschulallee ein eigenes Sportzentrum mit Dreifachhalle und Dreifeldtennishalle, das später noch durch ein Beachvolleyballfeld erweitert wurde. Die 2003 eröffnete Inlineskating-Halle in der Franklinstraße wurde 2008 durch das Multisportzentrum in der Dovestraße ersetzt, die Sporträume und das Bootshaus saniert und erweitert. 2006 nahm das Fitnessstudio im Erweiterungsbau seinen Betrieb auf.

Eduard Neuberg-Winkler, ehemaliger Leiter der ZEH
Lupe

Nach der Jahrtausendwende wurde vor allem an Kundenfreundlichkeit, Qualitätssicherung, Infrastruktur sowie an der Organisations- und Teamentwicklung gearbeitet. Ab 2003 konnte man sich auch im Internet anmelden, und die Website wurde überarbeitet. Eine Vervielfachung der Anmeldungen war die Folge. Zwischen 2001 und 2006 stieg deren Zahl um 64 Prozent von rund 25 000 auf rund 41 000. Heute werden von der ZEH bis zu 1100 Sportangebote in über 100 Sportarten von 20 „Hauptamtlichen“ organisiert.

Für „Eddi“ war jeder Entwicklungsschritt „eine wunderbare Erfahrung“. Bis zur letzten Dienstminute im März 2011 war ihm der Hochschulsport eine Herzensangelegenheit.

Ute Ulm, Zentraleinrichtung Hochschulsport / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2012

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