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Unterstützung auf dem Karriereweg

Freitag, 20. Januar 2012

Zum dritten Mal führt die TU Berlin die WM-Studie durch

Lehraufgaben, Betreuung von Publikationen und die eigene Dissertation fordern dem wissenschaftlichen Mittelbau viel Organisationstalent ab
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Bessere Rahmenbedingungen für eine Promotion an der TU Berlin schaffen, darauf zielt die in den kommenden Wochen stattfindende WM-Studie. Sie startet in der ersten Februarwoche.

Was tut die TU Berlin und was könnte verbessert werden, um den Promotionserfolg der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu steigern? Sind die in der Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen für Promovierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Postdoc-Phase bekannt und hilfreich? Um diese Fragen nicht nur aus Sicht von Fakultäten und Universitätsleitung zu beantworten, wird nunmehr zum dritten Mal im Abstand von jeweils fünf Jahren eine Befragung aller wissenschaftlichen Mitarbeitenden durchgeführt.

Bologna-Reform, hohe Studierendenzahlen, gesteigertes Drittmittelvolumen bei gleichzeitigen Budgetkürzungen: Die Herausforderungen sind vielfältig und daher ist es doppelt wichtig, die Qualifizierungsphase von wissenschaftlichen Mitarbeitenden möglichst gut zu kennen und die Expertise jedes und jeder Einzelnen zu nutzen, um die Situation unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglichst optimal zu gestalten. Die TU Berlin hat es von jeher für sehr wichtig erachtet, die wissenschaftlichen Mitarbeitenden auf ihrem Karriereweg zu unterstützen. Sichtbares Zeichen dafür ist unter anderem die Vertretung des Mittelbaus im Präsidium durch eine Vizepräsidentenposition mit Nominierung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus wurde bereits Mitte der 1990er-Jahre durch die Gründung der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) eine Institution geschaffen, die Aufgaben übernimmt, für die heute in vielen Universitäten konkrete Zuständigkeiten fehlen und die dort erst zum Beispiel durch die Einrichtung von Graduate Schools abgedeckt werden. Die TU Berlin startete ein Weiterbildungsprogramm, das Soft Skills, wie Projekt- oder Zeitmanagement, ebenso wie (akkreditierte) hochschuldikaktische Qualifizierung anbietet.

Auch die vom Akademischen Senat beschlossene regelmäßige Befragung der wissenschaftlichen Mitarbeitenden reiht sich in diese Strategie ein. Als Ergebnis der letzten Befragung wurde ein Nachwuchsbüro an der TU Berlin eingerichtet, das umfangreiche Informations- und Beratungsdienstleistungen anbietet und allen neu eingestellten wissenschaftlichen Mitarbeitenden in Einführungsveranstaltungen den Einstieg in ihre Tätigkeit und Karriere erleichtern soll.

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Führen die ergriffenen Maßnahmen zum gewünschten Erfolg? Wo drückt der Schuh am meisten? Welche Ideen haben die Mitarbeitenden vor Ort? Um diese Fragen möglichst gut zu beantworten, ist eine breite Beteiligung an der Studie erforderlich. Im Wissen um die schon hohe Arbeitsbelastung aller bitte ich als für den Nachwuchs zuständige Vizepräsidentin alle wissenschaftlichen Mitarbeitenden der TU Berlin, an der Studie mitzuwirken und Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme zu motivieren.

Durchgeführt wird die Studie von den Wissenschaftlern Dr. Konrad Leitner, Sascha Kubath und Dana-Kristin Mah, der Personalratsvorsitzenden Kerstin Toepfer und ihrer Stellvertreterin Stefanie Nickel sowie Susanne Teichmann vom Nachwuchsbüro. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Studie können sich entscheiden zwischen einem Print- und einem Online-Fragebogen. Sie erhalten Fragebogen und Internetadresse in Kürze per Rundschreiben.

Eine Dokumentation der WM-Studie 2007 ist im Internet abrufbar. Die Projektgruppe steht schon jetzt für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

www.tu-berlin.de/?id=20305 (Studie von 2007)

Dr. Gabriele Wendorf, 3. Vizepräsidentin der TU Berlin / Quelle: "TU intern", 1/2012

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