TU Berlin

TUB-newsportaltui0112: Chancen beim Berliner Programm für Chancengleichheit genutzt

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Innenansichten

Chancen beim Berliner Programm für Chancengleichheit genutzt

Freitag, 20. Januar 2012

Neun Anträge für Professuren und Abschlussstipendien wurden bewilligt

Die TU Berlin hat mit ihren Anträgen im "Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre, 2012-2015" sehr erfolgreich abgeschnitten. Von den zehn eingereichten Anträgen wurden neun bewilligt. Das betrifft vier Anträge zur Einrichtung einer W1-Juniorprofessur, drei Anträge zur Förderung einer W2-Professur auf Zeit, einen Antrag auf eine Gastprofessur sowie einen Antrag zur Förderung von Abschlussstipendien für Promovendinnen.

"Als im Sommer 2011 die neuen Richtlinien für das Berliner Chancengleichheitsprogramm veröffentlicht wurden, begann an der TU Berlin ein Wettrennen gegen die Zeit. Innerhalb nur weniger Wochen mussten die Anträge vorbereitet und von allen Gremien verabschiedet werden", so die Zentrale Frauenbeauftragte Dr. Andrea Blumtritt. Mit großem Engagement hätten sich die Fakultäten auf diese Aufgabe eingelassen und zehn Förderanträge erarbeitet.

Die Fakultät I Geisteswissenschaften konnte nun ihren Antrag auf Förde-rung einer Gastprofessur durchsetzen. Die vier Anträge auf eine W1-Juniorprofessur wurden der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften sowie der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme bewilligt. Die drei W2-Professuren auf Zeit gehen an die Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften, die Fakultät III Prozesswissenschaften und die Fakultät VII Wirtschaft und Management. Bewilligt wurde auch ein Programm, das für die kommenden vier Jahre Abschlussstipendien für Promovendinnen an der TU Berlin vergibt. Die Ausschreibung für April 2012 beginnt jetzt. Ein besonderer Erfolg sind die drei eingeworbenen W2-Professuren auf Zeit. Allein für die Förderung von vorgezogenen Nachfolgeberufungen und befristeten W2-Professuren gingen beim "Berliner Programm für Chancengleichheit" 52 Anträge ein, von denen 19 bewilligt wurden. Die TU Berlin konnte sich mit drei von vier Anträgen in dieser Förderlinie behaupten.

Die hohe Bewilligungsquote an der TU Berlin spreche zum einen für die Qualität der eingereichten Anträge, zum anderen werde aber auch eine Besonderheit der TU-Anträge gewürdigt, so Andrea Blumtritt. Alle beantragten Professuren würden - so der Standard der Universität - mit jeweils einer vollen wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle für die gesamte Laufzeit der Professur ausgestattet, sodass die Professorinnen auf Augenhöhe mit ihren Kolleginnen und Kollegen auf Strukturstellen arbeiten und forschen könnten. Damit setze die Universität mit der Zustimmung aller beteiligten Gremien ein deutliches Zeichen für die Akzeptanz der Frauenförderung an der Universität.

Die TU Berlin fördert mit ihrer Gleichstellungspolitik einen Wettbewerbsfaktor, der zentral auf die Profil- und Qualitätsentwicklung wirkt. Mit der erfolgreichen Beteiligung am Berliner Programm für Chancengleichheit, die maßgeblich unter der Federführung der Zentralen Frauenbeauftragten Dr. Andrea Blumtritt koordiniert wurde, demonstriert die TU Berlin ihr Selbstverständnis: Sie betrachtet die Chancengleichheit der Geschlechter als eine Bereicherung für die Hochschule, die maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe