TU Berlin

TUB-newsportaltui1111: Lehrertag

Page Content

to Navigation

There is no English translation for this web page.

Alumni

Lehrertag

Freitag, 11. November 2011

Besuch beim Bundespräsidenten

Helmut Mehnert, Ayten Han, Christian Wulff, Ceren Berivan Peköz (v. l.)
Im Schloss Bellevue: Helmut Mehnert, Ayten Han, Christian Wulff, Ceren Berivan Peköz (v. l.)
Lupe

Matinee bei Bundespräsident Christian Wulff zum "Welt-Tag des Lehrers": Als einzige Berliner Universität war die TU Berlin mit einer Delegation aus Studierenden und dem Geschäftsführer des TU-Servicezentrums Lehrerbildung, Helmut Mehnert, vertreten. Die Matinee sollte für den anspruchsvollen Lehrerberuf werben, da insbesondere im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ein Lehrermangel droht. Die TU Berlin bildet seit der Umstellung auf das Bachelor- und Mastersystem im Studiengang Arbeitslehre und für vor allem technikorientierte Berufsschul-Lehrämter aus. Die Berufsaussichten in Berlin sind gut, da in diesem Bereich ein Mangel an Lehrkräften herrscht. Ein Viertel bis ein Drittel der Erstsemester im lehramtsbezogenen TU-Bachelor hat einen Migrationshintergrund. Das liegt weit über dem Anteil in den Lehramtsstudiengängen der anderen Berliner Universitäten. Damit, so Helmut Mehnert, entsprächen die Absolventinnen und Absolventen nicht nur dem Anforderungsprofil der heutigen Schulen, sondern wirkten auch positiv auf den Finanzhaushalt der TU Berlin: Die Hochschulverträge sähen besonders hohe Beträge für diese Studierendengruppe vor, um die Universitäten stärker zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund zu motivieren.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

Lehrerbildung

Behinderte Kinder integrieren

Seit rund zweieinhalb Jahren ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Kraft, nach der Menschen mit Behinderungen ein Recht auf die sogenannte inklusive Bildung haben. Unter anderem sind sie berechtigt, Regelschulen und nicht mehr die oft wohnortfernen Förderschulen zu besuchen. Der Anteil dieser Kinder, die Regelschulen besuchen, liegt deutschlandweit nur bei 20,1 Prozent, das ist europaweit der drittletzte Platz. Doch viele Lehrkräfte sind mit den besonderen Anforderungen, die die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf stellt, überfordert.

"Ein großes Problem ist, dass die Regelschullehrkräfte dafür üblicherweise nicht ausgebildet werden", sagt TU-Erziehungswissenschaftlerin Dr. Irene Demmer-Dieckmann, die seit fast zehn Jahren für alle Lehramtsstudierenden (Sekundar- und Berufsschullehrer) das Pflichtseminar "Integrationspädagogik" am TU-Institut für Erziehungswissenschaft anbietet. Das bundesweit einmalige Lehrangebot soll die Lehramtsabsolventen auf die besonderen Anforderungen in Integrationsklassen vorbereiten. "Inklusive Lehrerbildung muss Schule machen", fordert Irene Demmer-Dieckmann. "Unsere Befragungen der Studierenden vor und nach dem Seminar haben gezeigt, dass am Ende fast alle, auch die vorher Skeptischen, eine positive Haltung zum gemeinsamen Unterricht entwickelt haben und sich dann auch vorstellen können, selber in einer Integrationsklasse zu unterrichten."

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

Navigation

Quick Access

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe