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TU Berlin

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Innenansichten

Frauen mit Technik im Blick

Freitag, 11. November 2011

Der TU-Techno-Club wird zehn Jahre alt

Labor der TU Berlin
In Laboren der TU Berlin machen Schülerinnen erste wichtige Erfahrungen mit der Wissenschaft
Lupe

Noch immer sind Frauen an den zukunftsorientierten Studiengängen der Natur- und Ingenieurwissenschaften an der TU Berlin wenig beteiligt. Um dem Leitbild der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu entsprechen, wurden deshalb gezielt Instrumente entwickelt, um bereits Schülerinnen für natur- und ingenieurwissenschaftliche Bereiche zu interessieren. Eines davon ist der fächerübergreifend arbeitende Techno-Club, der in diesen Tagen zehn Jahre alt wird. Initiiert vom Beirat der Zentralen Frauenbeauftragten wurde er im Oktober 2001 am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) eingerichtet, finanziert zunächst durch das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit in Forschung und Lehre. Von Anfang an war der Techno-Club erfolgreich, und so wurde er 2007 verstetigt sowie mit sechs studentischen Tutorinnen aus Natur- und Technikwissenschaften sowie einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin fest ins ZIFG integriert.

"Wir möchten Schülerinnen unterstützen, eine reflektierte und selbstverantwortliche Studienwahl im Wissen um alle Möglichkeiten zu treffen, und dazu beitragen, dass Frauen und Männer in den Natur- und Technikwissenschaften gleichermaßen vertreten sind", so Diplom-Ingenieurin Inka Greusing, die den Techno-Club leitet. Junge Frauen hätten die vielfältigen Berufsfelder dieser Bereiche, die lange als ausgesprochene Männerdomänen galten, häufig nicht im Blick, ebenso wenig ihre Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Auch fehlten motivierende weibliche Vorbilder.

Laufend wird der Techno-Club weiterentwickelt und evaluiert. Das Programm kombiniert Schulbesuche durch die studentischen Tutorinnen, Veranstaltungsreihen und Schülerinnen-Arbeitsgruppen (AGs), die in Laboren, Versuchshallen und Hörsälen der TU Berlin stattfinden. Hauptakteure sind neben den Teams des ZIFG und des Techno-Clubs die teilnehmenden Schülerinnen, die Ansprechlehrerinnen und -lehrer der Kooperations- und Partnerschulen sowie die Projektanbietenden des Techno-Clubs, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natur- und technikwissenschaftlicher Institute der TU Berlin. Diese werden gezielt gebeten, an ihrem Institut Schnupperprojekte für Schülerinnen zu entwickeln und anzubieten. Sie alle geben wichtiges Erfahrungswissen weiter. Diesem Engagement aller Beteiligten ist der große Erfolg des Techno-Clubs zu verdanken.

Nach dem ersten Besuch der Tutorinnen vor neun Jahren in einer Kooperationsschule, dem Friedrich-Engels-Gymnasium, arbeitet der Techno-Club heute mit sieben Kooperations- sowie rund 15 Partnerschulen zusammen. Etwa 3500 Schülerinnen haben bisher das Programm durchlaufen. Schülerinnen-AGs, Veranstaltungsreihen, Clubtage bilden heute das Rückgrat dieses besonderen TU-Angebots, jedes Semester tummeln sich wöchentlich bis zu 50 TC-Schülerinnen auf dem TU-Campus. "Inzwischen", so freut sich Inka Greusing besonders, "erhalten wir oft Anfragen ehemaliger Schülerinnen, wie sie sich heute als Studentin der TU Berlin im Techno-Club engagieren können."

www.techno-club.tu-berlin.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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