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Atomare Strukturen sehen

Freitag, 11. November 2011

Neues TU-Gebäude mit Hightech-Mikroskopen eröffnet

Blick durch das Rasterelektronenmikroskop
Wie Urzeitmonster wirken die Hummel oder die Schaflauskralle beim Blick durch das Rasterelektronenmikroskop. Mit dem neuen Transmissions-Elektronenmikroskop am Fachgebiet von Professor Michael Lehmann (r.) kann man bis in atomare Strukturen (u. l.) blicke
Lupe

Kein Laut und keine Erschütterung dringen in die Mikroskopräume des neuen TEM. Am 20. Oktober 2011 eröffnete die TU Berlin das hochmoderne Gebäude für Elektronenmikroskopie auf dem Campus Charlottenburg.

Zu seinen Besonderheiten gehören die Haus-im-Haus-Bauweise und 122 zehn Meter lange Pfähle in der Erde zur Abschirmung vor Vibrationen. Vier Hightech-Instrumente sind dort installiert, mit denen nur in einer störungsarmen Umgebung Nanopartikel und atomare Strukturen deutlich sichtbar werden. Mit diesem wahrscheinlich einmaligen Laborgebäude wird an die Errungenschaften von Ernst Ruska angeknüpft. Vor 60 Jahren baute der Nobelpreisträger das erste Transmissions-Elektronenmikroskop der Welt an unserer Hochschule, damals noch Technische Hochschule Berlin. Heute werden mit den Instrumenten, darunter das auf Initiative von TU-Professor Michael Lehmann optimierte Transmissions-Elektronenmikroskop "FEI Titan 80-300 Berlin Holography Special TEM", Strukturen im (Sub-)Nanometerbereich aufgeklärt und Elementanalysen durchgeführt. Zusammen mit der Zentraleinrichtung Elektronenmikroskopie (ZELMI) werden in dem neuen Haus beispielsweise Projekte aus dem Sonderforschungsbereich 787 "Halbleiter- Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente" und dem Exzellenzcluster "UniCat-Unifying Concepts in Catalysis" bearbeitet.

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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