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TU Berlin

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Forschung

Hilfe zur Selbsthilfe

Freitag, 14. Oktober 2011

Psychologin Mechthild Rolfes ist Beauftragte für Studierende mit Behinderungen

Psychologin Mechthild Rolfes ist Beauftragte für Studierende mit Behinderungen.
Psychologin Mechthild Rolfes ist Beauftragte für Studierende mit Behinderungen.
Lupe

Mit der Unterstützung von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten an der TU Berlin wurde die Diplom-Psychologin Mechthild Rolfes, die seit rund 20 Jahren in der psychologischen Beratung des Studierendenservice tätig ist, bereits im November 2009 beauftragt. Anfang September 2011 wurde sie nun zusätzlich auch offiziell zur TU-Beauftragten für Studierende mit Behinderungen gemäß dem neuen Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) bestellt.

"Ich bin sehr froh über diese Bestellung", sagt sie, "denn sie verschafft mir viel bessere Möglichkeiten, mich für die Belange von behinderten Studierenden einzusetzen." So hat sie den offiziellen Auftrag, bei der Planung und Organisation der Lehr- und Studienbedingungen nach den Bedürfnissen behinderter Studierender mitzuwirken, ebenso wie bei der Planung notwendiger behinderungsgerechter technischer und baulicher Maßnahmen. Außerdem ist sie berechtigt, an allen TU-Gremien teilzunehmen, Anträge zu stellen und mitzureden. Und es sind nicht nur Seh- und Gehbehinderte oder Gehörlose, die sie betreut. "Es kommen auch sehr viele chronisch Kranke in meine Sprechstunde", sagt Mechthild Rolfes. "Sie leiden an Krankheiten wie Multipler Sklerose, Epilepsie, Rheuma, Aids oder Morbus Crohn, einer schweren Darmerkrankung, und sind deshalb oft nicht in der Lage, termingerecht an den Veranstaltungen teilzunehmen oder schriftliche Arbeiten abzuliefern." Die Behindertenbeauftragte berät dann, klärt auf, vermittelt mit den Fakultäten und hilft, den sogenannten "Nachteilsausgleich" umzusetzen. Besonders wichtig ist es ihr, Barrierefreiheit in der Uni umzusetzen. "Barrierefrei ist eine Uni dann, wenn sie es Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ermöglicht, chancengleich mit ihren nichtbehinderten Kommilitoninnen und Kommilitonen zu studieren", erklärt Mechthild Rolfes. Um dieses Ziel im baulichen Bereich zu erreichen, hat sie den Arbeitskreis "Barrierefreies Bauen" an der TU Berlin neu ins Leben gerufen, denn: Noch ist ein Viertel aller TU-Gebäude nicht zugänglich für Rollstühle, einige andere sind nur mit Hilfe berollbar und weitere nur im Erdgeschoss.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

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