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TU Berlin

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Innenansichten

Die Konzentration aufs Wesentliche

Freitag, 14. Oktober 2011

Pläne und Bauarbeiten stellen Weichen für die Zukunft der Gebäudenutzung

Baugrube an der Marchstraße
Eine riesige Baugrube an der Marchstraße zeugt vom Neubau, der für die TU-Mitglieder Platz schaffen soll
Lupe

Auch weiterhin entfaltet die TU Berlin eine komplexe Bau- und Planungstätigkeit, um den Anforderungen an eine bedeutende Einrichtung von Forschung und Lehre gerecht zu werden. Die Flächenkonzentration auf dem Hauptcampus in Charlottenburg dient dem langfristigen Ziel einer "Universität der kurzen Wege".

"Dringlich ist im Moment die Planung und Realisierung von Ersatzflächen für das Gebäude Franklinstraße, dessen Entmietung zum 31. Dezember 2012 bevorsteht", sagt Martin Schwacke, Bauabteilungsleiter der TU Berlin. Nachdem entschieden wurde, dass das Hochhaus an der Straße des 17. Juni nicht gebaut werden wird, musste die Standortentwicklung der TU Berlin entsprechend angepasst werden. Derzeit entsteht ein Mietgebäude in der Marchstraße. Der Aushub der Baugrube und rege Bautätigkeit darin zeugen bereits davon. Das Gebäude wird zunächst gemietet, die Umzugskosten sind über ein mietfreies Jahr gesichert und nach 20 Jahren besteht für die Universität ein Vorkaufsrecht zum Verkehrswert.

Außerdem sind ab 2011 beziehungsweise 2012 sowohl in der Fraunhoferstraße als auch in der Hardenbergstraße weitere Flächen angemietet worden. Zusätzliche Kapazitäten bietet auch das Haus L in der Müller-Breslau-Straße, das ehemals von der Lebensmittelchemie genutzt wurde und derzeit leer steht. Um keine hochwertigen Laborflächen in Mietobjekten errichten zu müssen, erhält hier die Biochemie 2012 grundsanierte Flächen im eigenen Bestand.

"Diese Maßnahmen bieten uns für die Unterbringung der Nutzerinnen und Nutzer des Franklingebäudes ab 2013 Planungssicherheit", so Martin Schwacke. Trotz der Neuanmietungen werden durch dieses Konzept die Mietaufwendungen ab 2013 dauerhaft um 2,6 Millionen Euro abgesenkt.

Langfristig sollen die Mietflächen im City-West-Bereich weitgehend durch Neubauten auf landeseigenen Grundstücken ersetzt werden. Aus diesem Grund wurde 2011 der städtebauliche Ideenwettbewerb auf dem sogenannten Ostgelände zwischen Fasanenstraße und Bahntrasse gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durchgeführt. Das Ergebnis liefert ein städtebauliches Konzept für einen zeitgemäßen Universitätscampus und das Planungsrecht für eine Verdichtung des heute spärlich bebauten Areals. Unter diesen Voraussetzungen kann auch die Frage untersucht werden, ob ein Neubau für die Mathematik wirtschaftlicher ist als die geplante Sanierung. Vorstellbar seien zum Beispiel, so Martin Schwacke, ein Ersatzneubau zur Vermeidung einer Interims-Unterbringung während der Sanierungszeit und eine anschließende Herrichtung der heutigen Mathematik als Ersatz der Mietflächen im City-West-Bereich.

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

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