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TU Berlin

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Innenansichten

Sprachen, die man wirklich braucht

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das TU-Sprachenzentrum ZEMS hat sich neu ausgerichtet

Almut Schön
Almut Schön führt die Geschäftsstelle der ZEMS im neuen Haus
Lupe

Nicht nur die Räume der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der TU Berlin (ZEMS) sind neu. Vor Kurzem bezog die ZEMS zwei frisch renovierte Stockwerke des ehemaligen Gebäudes der Industrie- und Handelskammer an der Hardenbergstraße. "Mit diesem Standort sind wir sehr zufrieden", sagt Almut Schön, seit Mai 2011 Geschäftsführerin der ZEMS. "Die Verkehrsanbindung zwischen TU-Campus und Bahnhof Zoo ist optimal. Wir werden ja nicht nur von TU-Mitgliedern aufgesucht, sondern bekommen häufig auch auswärtige Gäste, da das Zentrum direkt an das Fachgebiet Deutsch als Fremdsprache angeschlossen ist." Es ist das Fachgebiet von Prof. Dr. Torsten Schlak, der auch gleichzeitig die ZEMS wissenschaftlich leitet. Die enge Verbindung eines Sprachlernzentrums mit einem Fachgebiet ist ein Alleinstellungsmerkmal im universitären Bereich. Der Vorteil liege auf der Hand, so Torsten Schlak: "Wir können intensive Begleitforschung betreiben, um einerseits die Qualität der Ausbildung zu erhöhen, andererseits den spezifischen Sprachlernbedarf an einer technischen Universität zu eruieren."

Das TU-Sprachenzentrum ZEMS ist schwerpunktmäßig mit internationalen Studierenden, die Deutsch lernen, sowie mit all jenen Studierenden, die Englisch lernen, eine Sprache, die sich zur internationalen Verkehrssprache insbesondere in der Wissenschaft entwickelt hat, befasst. In diesen Sprachen sind die vorhandenen Plätze immer um fast das Doppelte überbucht. "Derzeit haben wir rund 600 Studierende auf der Warteliste in den Englisch- und Deutschkursen, sodass wir Externen keine Plätze anbieten können."

Und Englisch ist nicht gleich Englisch. Almut Schön führt derzeit Gespräche mit allen Fakultäten über deren Projekte und Kooperationen, denn die sprachlichen Inhalte der Kurse sollen sich mehr an ihrem Bedarf ausrichten. So hatte es der Akademische Senat der TU Berlin im letzten Jahr beschlossen.

"Das führt natürlich auch zu einer Gewichtsverlagerung im Kursangebot", so Torsten Schlak. "Englisch und Deutsch sind naturgemäß sehr stark gefragt, ebenso Spanisch. Und auch das Angebot an Chinesischkursen wird leicht erhöht, weil es in den Fakultäten viel nachgefragt wird. Das hat auch mit den Doppel-Master-Programmen zu tun, deren Anzahl in der TU Berlin sehr gestiegen ist." Insgesamt jedoch werden 70 bis 80 Kurse pro Semester in acht Sprachen angeboten, für die auch Sprachgutachten, zum Beispiel für einen Auslandsaufenthalt, erstellt werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch sowie Chinesisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch. Auch maßgeschneiderte Kurse für geschlossene Gruppen bietet die ZEMS an. Im letzten Semester gab es einen solchen Kurs beispielsweise für die Doppel-Master-Gruppe des Studiengangs "Urban Design".

"Für diese Angebote müssen wir allerdings die Fakultäten finanziell beteiligen, denn sie sind nicht im Grundbudget enthalten", sagt Almut Schön.
"Insgesamt ist das Ziel der Umstrukturierung eine engere Verzahnung der Sprachlernmodule mit der TU-spezifischen Wissenschaft, die wir mit den Maßnahmen auch erreichen werden", sagt Torsten Schlak.

Die ZEMS bietet außerdem Intensivsprachkurse in Berlin und im Ausland an. In Kooperation mit Partner-Einrichtungen der TU Berlin finden Intensivkurse in China und Russland sowie ein Austauschprojekt mit französischen Hochschulen statt.

Aber das Sprachenlernen in der ZEMS ist keineswegs auf diese acht Sprachen begrenzt. Die umfangreiche Mediothek, die als Multimedia-Selbstlernzentrum dient, bietet 3600 Medien - Lehrbücher, Romane, Filme, Zeitschriften und Zeitungen, Sprachlernsoftware, Hörbücher - in weiteren 26 Sprachen wie Arabisch, Dänisch, Griechisch, Hebräisch, Japanisch oder Ungarisch. "Unsere Mediothek wird durch ein internationales Team betreut, das gern beim selbstständigen Sprachenlernen unterstützt", erklärt Almut Schön.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 7/2011

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