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TU Berlin

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Innenansichten

Kontakt halten in der Elternzeit

Donnerstag, 14. Juli 2011

Nicht nur ein Glückwunschschreiben schickt die TU Berlin zur Geburt eines Kindes von Beschäftigten, sie ist vor allem daran interessiert, den Kontakt zu den Betroffenen zu halten und zu pflegen, den Informationsfluss während der möglichen Elternzeit zu sichern und damit den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern.

Im August 2008 erhielt die TU Berlin, nach einem Auditierungsverfahren, das Recht, das Signet "familiengerechte Hochschule" zu führen. Voraussetzung dafür war unter anderem die Durchführung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Studium, die in einer Zielvereinbarung festgehalten wurden. Eine davon ist das sogenannte "Kontakthalteprogramm", das die Bindung an die Universität während familienbedingter Auszeiten erhöhen soll. "Etwa 110 Personen befinden sich derzeit beispielsweise in Elternzeit und können somit von diesem Programm profitieren", sagt Katharina Soldan vom Servicebereich Personalentwicklung. "Um einen gelungenen Wiedereinstieg zu gewährleisten, sollen Vorgesetzte systematische Gespräche durchführen, insbesondere vor Beginn und kurz vor Ende der Elternzeit, um Perspektiven für die Rückkehr zu entwickeln und zu planen. Dafür haben wir auch eine Handreichung für die Gesprächsführenden entwickelt und auf der Website des Familienbüros veröffentlicht." Vor allem aber soll während der Elternzeit der Informationsfluss über interne Entwicklungen nicht abreißen. Auch dafür sind Regelungen entwickelt worden. Zum Beispiel erhalten die Betroffenen Informationen über Weiterbildungsprogramme, Aktuelle Mitteilungen und Rundschreiben, Informationen des Personalrates, die Hochschulzeitung "TU intern", sie werden zu Informationsveranstaltungen eingeladen und sollen Unterlagen zu den Gremienwahlen erhalten.

Den Abteilungen oder Fakultäten wird außerdem ans Herz gelegt, dafür zu sorgen, dass die Betroffenen zu Weihnachtsfeiern und Betriebsausflügen eingeladen werden sowie eventuelle Vertretungsangebote erhalten. Schließlich wird im Zuge des Wiedereinstiegs noch ein Personalentwicklungsgespräch angeboten. "In den kommenden Wochen wollen wir das Programm flächendeckend in die Universität bringen und die neuen Aspekte in Abläufe und Routinen einbinden. Allerdings fehlt noch ein griffiger Namen für das Programm. Ideen und Vorschläge hierzu sind herzlich willkommen", sagt Katharina Soldan. Derzeit befindet sich die TU Berlin im sogenannten Re-Auditierungsverfahren, das nach drei Jahren überprüft, inwieweit die angekündigten Maßnahmen gegriffen haben, und das das rechtmäßige Führen des Signets "familiengerechte Hochschule" bestätigen soll.

pp / Quelle: "TU intern", 7/2011

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